Gut zu Wissen - Zum Erlangen des deutschen Führerscheines

Ein einfaches Umschreiben wie innerhalb der EU üblich ist nicht möglich. Es muss eine theoretische und praktische Prüfung abgelegt werden. Allerdings werden weder in der Theorie, noch in der Praxis Pflichtstunden gefordert. Es ist dringend zu empfehlen, dass man ausgiebig theoretische und praktische Stunden in der Fahrschule besucht:

Theorie:
Die Fragen bei der Theorieprüfung sind in dem Aufbau für Nicht-Deutsche sehr unlogisch und können oft nicht nachvollzogen werden. Hinzu kommt, das sich ein Großteil der Fragen nicht direkt mit dem Straßenverkehr an sich befasst, sondern mit Umweltsachen etc. Womit wir mit dem Problem konfrontiert sind, dass die in Deutschland herrschende Logik bei Umweltschutzthemen von Ausländern oft nicht nachvollzogen werden kann. In Deutschland ist es z.B. aus Gründen des Umweltschutzes verboten, einen total vereisten Wagen im Winter im Stand warm laufen zu lassen, um ein weiteres Vereisen der Scheiben auch nach dem Eiskratzen zu vermeiden. Für Usbeken (aber z.B. auch für Russen oder Kasachen) ist diese Vorschrift geradezu widersinnig, schließlich soll ein Vereisen der Scheiben schon mit Beginn der Fahrt möglichst ausgeschlossen sein. Das geht eben nur durch warmlaufen im Stand. Deshalb ist bei nicht ausreichenden Deutschkenntnissen der Besuch einer Fahrschule mit einem russisch sprechendem Fahrlehrer, der in der Lage ist diese Thematik verständlich rüber zu bringen, sehr zu empfehlen. Wo eine solche Fahrschule ist, erfährt man über den Fahrlehrerverband. Es gibt auch Lehrbücher und Prüfungsbögen auf russisch.

Praxis:
Insofern ist hier ein etwas längeres Fahren als Beifahrer zu empfehlen, um sich an hiesige Fahrgewohnheiten zu gewöhnen.