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Das legendäre Ensemble „Yalla“ feierte 50 jähriges Jubiläum

VIA „Yalla“ ... mein Usbekistan - Geschichte der Pop-Megastars

Liebe und Musik haben Flügel – mit ihnen habe ich keine Höhenangst ...

In der Hauptstadt von Usbekistan, in Taschkent fand eine Veranstaltung zum 50. Jahrestag der Gründung dieses Ensembles YALLA statt. Bei der feierlichen Veranstaltung wurde die Arbeit des Ensembles als Elemente der nationalen und modernen Weltmusikkunst verkörpert und haben einen festen Platz im Herzen von Millionen Musikfans eingenommen. Der stellvertretende Leiter der Verwaltung des Präsidenten der Republik Usbekistan, der Pressesprecher des Präsidenten Sherzod Asadov, verlas das Dekret des Staatsoberhauptes über die Auszeichnung, wonach der künstlerische Leiter des Yalla-Ensembles, der berühmte Künstler-Mentor Farrukh Zakirov, für herausragendes Talent, hohe berufliche Fähigkeiten, langjährige fruchtbare kreative Tätigkeit, einen großen Beitrag zur Entwicklung der usbekischen Pop-Art und ihre weite Popularisierung in der Welt mit dem Orden „El-Yurt Khurmati“ ausgezeichnet wurde“. Den Musikern Abbos Aliyev, Javlon Tokhtayev, Timur Khalikov und dem Leiter des Ensembles Igor Khalikov wurden die Orden „Dustlik“ verliehen.

Im Rahmen der Veranstaltung spielte das Ensemble die Lieder „Musical Teahouse“, „Majnuntol“, „Layli“ und „Uchkuduk“.

Nazokat Usmanova, UZA

Auszeichnung für Yalla, Künstler-Mentor Farrukh Zakirov; Foto: Nasirjon Khaidarov, UzA 

Den Musikern Abbos Aliyev, Javlon Tokhtayev, Timur Khalikov und dem Leiter des Ensembles Igor Khalikov wurden die Orden „Dustlik“ verliehen. Foto: Nasirjon Khaidarov, UzA

Rückblick auf eine legendäre Zeit
Yalla (kyrillisch: Я́лла) ist eine Folk-Rock-Band aus Usbekistan, wurde unter der Leitung von Farrukh Zakirov 1970 in Taschkent gegründet. In den 1970er bis 1980er Jahren waren sie in der ganzen Sowjetunion und in den Ländern des Warschauer Pakts beliebt. Das bekannteste Lied von Yalla war „У́чкудук, три коло́дца“ (trans. Uchkuduk, tri kalodtsa; russisch für „Uchkuduk, drei Wasserbrunnen“, (F. Zakirov – Y. Entin), das 1981 veröffentlicht wurde, einer der beliebtesten Hits in der UdSSR in den 1980er Jahren. Sie singen in Usbekisch, Russisch und gelegentlich in einigen anderen Sprachen wie Arabisch, Deutsch und Tatarisch.

Die Gruppe ist u.a. berühmt für die Lieder „This is Love“ (Das letzte Gedicht) (A. Rybnikov – R. Tagor), „Nasreddins Lied“ (Volksmusik – S. Tilla), „Yalla“ (F. Zakirov – A. Pulat), „Ohne Lieblingsaugen“ (S. Kuyumdzis – P. Suloyev), „Shakhrisabz“, „Chaikhana“, „Siyay, Tashkent“, „Jinuni“ und viele andere.

Geschichte der Musikgruppe Yalla - Vokal- und Instrumentalensemble (VIA).
In den späten 1960er Jahren beschlossen Sergey Avanesov und sein Freund Bakhodir Juraev als Studenten des Tashkent Theatre and Art Institute (TTHI) auf der Welle der Beatlemania, ein Vokal- und Instrumentalensemble (VIA) zu gründen. Bald kamen Shakhboz Nizamutdinov und Dmitry Tsirin hinzu, Ali-Askar Fatkhullin wurde an die Keyboards eingeladen. In dieser Komposition hieß das Ensemble unter der Leitung von German Rozhkov – dem Leiter des Bildungstheaters TTHI – und dem jungen Komponisten Evgeny Shiryaev „VIA TTHI“.

1969, nach dem Gewinn des republikanischen Wettbewerbs, traten die Brüder Farrukh und Ravshan Zakirov dem Ensemble bei. Daraus entstand laut Sergey Avanesov das als VIA „Yalla“ bekannte Team. Der Name für das Ensemble wurde vom TTCI-Lehrer und Filmregisseur Anatoly Kabulov erfunden.

VIA „Yalla“ wurde 1970 aus einem Amateurensemble am Taschkenter Theater- und Kunstinstitut gegründet. Der erste künstlerische Leiter war Herman Rozhkov, der als Direktor des Bildungstheaters des Instituts mit der Leitung des Ensembles begann. Der Name der Gruppe ähnelte zwar dem Namen eines Stils der usbekischen Volksmusik, tauchte jedoch bei einer der Proben aus den Worten des Refrains des Liedes „Kiz bola“ – „Freches Mädchen“ auf. Die Bearbeitung dieses usbekischen Volksliedes war der erste Erfolg des Ensembles.

Der Erfolg von „Yalla“ wurde durch die Verwendung usbekischer Volksinstrumente wie Rubab, Doira sowie orientalischer Liedmotive in moderner Verarbeitung (1970er Jahre) neben E-Gitarren und einer elektrischen Orgel erleichtert. Das Repertoire des Ensembles bestand hauptsächlich aus Liedern in usbekischer Sprache, Kompositionen wurden auch in russischer und englischer Sprache aufgeführt.

Der erste Leiter des Ensembles „Yalla“ war ein Absolvent des Leningrader Konservatoriums, der Pianist Jewgeni Schirjajew. Es gelang ihm, magische Stimmen von Studenten der Taschkenter Universitäten zu sammeln, professionelle Instrumentalarrangements zu treffen und so das Team nicht nur zum Singen, sondern auch zum gleichzeitigen Spielen zu bringen. Und das ist viel schwieriger, als nur in ein Mikrofon zu singen. Die erste Komposition bescherte dem Team einen hervorragenden Start, ein besonderer Stil, Richtung und reichhaltiges Repertoire das alle folgenden Jahre bestimmte. „Yalla“ das sind der Pianist, Arrangeur, Musikdirektor Yevgeny Shiryaev, der Solist und künstlerische Leiter German Rozhkov, Shakhbaz Nizamutdinov, Aliaskar Fatkhullin und Rushan Bagirov. Foto: Yalla

Die 70iger Jahre bis 1978Yalla – Sieger des prestigeträchtigen Wettbewerbs in Moskau

Im Januar 1971 führte VIA „Yalla“ und Mark Fradkins das Lied „At that big, at the crossroads“ erfolgreich bei der regionalen Qualifikationsrunde des All-Union-Wettbewerbs „Hallo, wir suchen! Talente“ in Swerdlowsk auf. Yalla wurde Diplomsieger dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs für Anfängerkünstler, dessen ständiger Leiter Alexander Mas Lakov war. Das Ensemble erreichte das Finale des Wettbewerbs in Moskau. Nachdem die Gruppe das usbekische Volkslied „Ramazan“ und das russische Volkslied „White Fogs“ aufgeführt hat ist der Name der Musikgruppe eigentlich für immer mit „Yalla“ verbunden. Die Lieder wurden von Ravshan Zakirov gesungen, dem jüngeren Bruder von Batyr Zakirov, einem der ideologischen Inspiratoren des jungen Teams, und Farrukh Zakirov, dessen Name in den letzten Jahren bekannt wurde. Die Teilnehmer des Ensembles wurden Diplomsieger dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs für Anfänger, dessen ständiger Leiter Alexander Maslyakov war. Die vom Ensemble vorgetragenen Lieder „Kiz bola“ und „Yallama irim“ wurden bei der All-Union-Plattenfirma „Melody“ aufgenommen.

Laut Farrukh Zakirov, der 1972 zum Ensemble kam, leistete der erste musikalische Leiter von „Yalla“ Evgeny Shiryaev, ein Komponist, der Musik für viele Künstler schrieb, einen großen Beitrag zur Schaffung des Repertoires und zum Image der Gruppe. Er komponierte Musiktitel für berühmte Filme: „Vögel unserer Hoffnungen“, „Was unsere Jahre sind!“ Elyor Ishmukhamedov, „Braut aus Vuadil“ Ali Khamraeva, in dem das Lied „Remember me“, das von der dreizehnjährigen Nichte von Farukh Zakirova Nargiza gesungen wurde. Foto: Archivbild Yalla

1973 nahm VIA „Yalla“ am X. Weltfestival der Jugend und Studenten in Berlin-Ost (DDR) teil, wo er bei der Firma Amiga fünfzehn Songs auf Deutsch aufnahm, von denen laut Farrukh Zakirov die Hälfte in die Top Ten der nationalen Hitparade der DDR gelangte. In der UdSSR wurden ihre Lieder auch regelmäßig von der Firma Melodiya sowohl auf Schallplatten als auch auf flexiblen Beilagen der Zeitschrift Krugozor aufgenommen. Zu den Volksliedern und Liedern moderner Autoren wurden Lieder ihrer eigenen Komposition zu den Versen der großen Dichter des Ostens – Alisher Navoi, Omar Khayyam – in das Repertoire aufgenommen.

Zu den Volksliedern und Liedern moderner Autoren wurden Lieder ihrer eigenen Komposition zu den Versen der großen Dichter des Ostens in das Repertoire aufgenommen. Zu den Autoren des literarischen Materials des Ensembles zählen – Alisher Navoi, Omar Khayyam, Rabindranat Tagore, Makhtumkuli, Nazim Hikmet, Turab Tula. Moderne Autoren - Yuri Entin und Tengiz Tula, Evgeny Bereznikov („Blaue Kuppeln von Samarkand“, „Shakhrisabz“, „Musical Teahouse“), Larisa Rubalskaya („Southern Man“), Onegin Gadzhikasimov („Emin“).

Bis 1979 wechselte beinahe die gesamte Besetzung der Gruppe, einzig Zakirov blieb Teil von Yalla.

In den 1980er Jahren gelangte Yalla mehrmals in die Wertung zum sowjetischen „Lied des Jahres“.

„Three Wells“ – VIA-Album „Yalla“ (1981)

Im Laufe der Jahre wurden die vom Ensemble aufgeführten Lieder populär: „The Last Poem“, „ Shakhrisabz“, „Rope Walker“ oder „Baka, Baka Bang“, „Nasreddin's Song“, „The Face of My Beloved“, „The Road Called Me", „Teahouse“, „The Blue Domes of Samarkand“. Es wurden mehrere Alben aufgenommen, farbenfrohe Theateraufführungen gezeigt: „Lasst uns einen Feiertag gestalten, Freunde“, „Das Gesicht meiner Geliebten“ und „Teehaus für alle Zeiten“.

Im Jahr 2000 wurde Farrukh Zakirov zum stellvertretenden Kulturminister Usbekistans ernannt, blieb aber trotzdem bei Yalla. Das Ensemble führte weiterhin Konzertaktivitäten und Studioaufnahmen durch.

Am 30. September 2002 fand das Jubiläumskonzert des Ensembles in der Staatlichen Zentralen Konzerthalle Rossija in Moskau statt. Im selben Jahr gründeten die Mitglieder der ersten Besetzung des Ensembles die Gruppe „Retro Yalla“ mit einem Repertoire aus den frühen 1970er Jahren. Sie trat auch erfolgreich bei verschiedenen Konzerten und Shows auf, darunter beim Jubiläumskonzert „Yalli“. Wie Aliaskar Fatkhullin in einem Interview sagte, plante Retro Yalla, eine CD mit den ersten Liedern des Ensembles aufzunehmen. Das Ensemble „Yalla“ war Ehrengast bei allen Veranstaltungen des in Taschkent akkreditierten diplomatischen Korps, öffentlicher Organisationen und Repräsentanzen.

Im Jahr 2005 feierte VIA Yalla sein 35-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Galakonzerten. Am Vorabend des neuen Jahres 2007 nahm das Ensemble zusammen mit anderen Stars der 1970er und 1980er Jahre an der Konzertshow „Legends of Retro-FM“ teil, die im Ersten Kanal des russischen Fernsehens ausgestrahlt wurde. Laut dem Musikjournalisten Mikhail Margolis waren die Auftritte des Yalla-Ensembles und des Secret- Beat -Quartetts die besten Momente der Show.

Diskographie
Die Lieder von VIA Yalla wurden auch in den Sammlungen der VFG Melodiya veröffentlicht – Usbekische Vielfalt, Usbekische Poplieder, Unser Lied, Disco-Club, Parade der Ensembles, Mutterland ist mein Lied, Taschkent 2000 Jahre, Unsere Adresse ist die Sowjetunion, Ich kann nicht anders, Neue Zeiten / Neue Zeit, Jungfernträume, Orangefarbenes Mikrofon (Taschkent-89)“, „Variety Kaleidoskop“; - Aufnahmen auf Folklore- (T. Tula (1918) – „Lyric“) und literarischen (Sayyor – „Sadokat Satrlari“) CDs, geteiltes „Old Album“ (Komposition „Last Poem“), Duett von Farrukh Zakirov und Natalia Nurmukhamedovaim Album „Raspberry Syrup" (Komposition „Rope Walkers“), sowie zahlreiche Titel auf den Beilagenseiten (FD-Medien) der Zeitschriften „Krugozor“ (Nr. 4 für 1972, Nr. 10 für 1974, Nr. 5 für 1977, Nr. 12 für 1982 und Nr. 82).

Ein Jahr nach der Gründung des Ensembles Yalla wurden die Lieder des Ensembles aufgenommen und im Zentralfernsehen ausgestrahlt (das Lied „Ramazan“). 1974 nahm die Firma Amiga (DDR) das Lied „Yallama Yorim“ in die Sammlung „Parade der Schlagerstars '73“ auf („Amiga“, LP, 855 393), 1975 erschien die Solo-Single „Wie schade / Das wird ein Tag sein“ („Amiga“, SP, 4 56) 148 ). Die All-Union-Plattenfirma „Melody“ produzierte Minialben:

1972 – „Yalla I“: „Kiz bola", „Recollection“, „ Andijon polkasi [uz]“, „Kessara“ („Melody“, EP, D-00033093/94);
1976 – „Yalla II“: „Salom Festival!“, „Kim Uzi“, „Torimning Siri“, „Nav Nihol“ („Melody", EP, C62-07195/96);
1978 – „Yalla III“: „Zvezda Vostoka“, „Poi, dutar, v rakus dzhigit“, „Yumalab-yumalab“, „Song of friends“ („Melody",EP, C62-10083/84);
1979 – „Yalla IV“: „Who is he“, „Secrets of my soul“ („Melody“, FD, G62-07352);
1980 – „Yalla V“: „Yalla", „Sumalak“ („Melody", SP, C62-14961/62);
1981/82 – „Yalla VI“: „Das ist Liebe“, „Die Straße rief mich“ („Melody“, FD/SP, G62-08965/66 und C62-17473/74);
1983 – „Lieder von Farrukh Zakirov“: „Das Gesicht der Geliebten“, „Mutterland“, „Lied von Shakhrisabz“ („Melody“, EP, C62 19397/98 006);
1986 – „Sharq Miniatures“ / „Oriental Miniatures“: „Blue Domes of Samarkand“, „Sogdiana“, „Oriental Miniatures“ („Melody“, EP, С62 23189/90 006);

1987 – „Yalla VII“: „Musical Teahouse“, „Prodelki Maisary: „Aria Mulladosta“, „Couples of Hidoyatkhona“, „Aria Hadji Darga“ („Melody“, EP, C62 24589/90 006).

Archivbild; Foto: Yalla

Die kreative Biografie des ersten Vokal-Instrumentalensembles in Usbekistan in den frühen 70er Jahren ist nicht nur für einen sensationellen Hit bekannt. Es gab viele gute Lieder in ihrem Repertoire. Die Popularität des vokal-instrumentalen Genres erstreckte sich in den 70er Jahren über alle Regionen des Landes von Usbekistan. So wurde in einer der fünfzehn Unionsrepubliken der UdSSR die Jugendprofimannschaft „Yalla“ geboren. E-Gitarren und Schlaginstrumente sind zu modischen Musikinstrumenten geworden. Aber der Musikstil und die Handschrift des Ensembles waren anders als alle anderen. Moderne Musik harmonierte eng mit der östlichen Folklore und spiegelte sie wider. Damit war der Auftritt des Laienensembles „Yalla“ eine große Entdeckung und Debüt beim ersten Fernsehwettbewerb „Hallo, wir suchen Talente!“. Die Jury würdigte einstimmig das Talent des neuen Teams. Sie wurden Preisträger.

In den 70er und 80er Jahren wurde im heimischen usbekischen Fernsehen in der Regel jedes der bekannten Ensembles mit einem Lied gezeigt. Wenn es „Pesnyary“ ist, dann unbedingt „Vologda“, wenn es „Gems“ ist, dann „Unsere Adresse ist die Sowjetunion“. Und so kam es, dass das Ensemble „Yalla“ das Lied „Three wells“ im Fernsehen aufführen musste. Es besingt die wunderschöne Stadt Uchkuduk, die in der Wüste entstand.

Die Schöpfungsgeschichte der Kompositionen der Gruppe Yalla ist einfach erklärt. Im Ensemble arbeitete zeitweise der bekannte Liedermacher Yuri Entin, bekannt durch die Bremer Stadtmusikanten sowie weitere Werke für Kinder und Erwachsene. Aus dem kreativen Tandem des talentierten Textautors und des Ensembles „Yalla“ entstanden gemeinsame Lieder. Dafür nimmt Farrukh Zakirov Yuri Entin als Regisseur ins Team auf. So ging Yuri Entin als Teil des Ensembles auf Tournee.

Der berühmte "Ohrwurm" „Uch-Kuduk“ – die Visitenkarte VIA „Yalla“
1980 erwartete das Ensemble einen neuen kreativen Erfolg – das von F. Zakirov zu den Versen von Y. Entin komponierte Lied „Three Wells“ (Drei Brunnen), veröffentlicht auf der Klangseite der Zeitschrift „Club and Amateur Art“ Nr. 2 für 1982 als „Uch-Kuduk“ („Melodie“, FD, G92-09061). „Uch-Kuduk“ wurde in der UdSSR ein Superhit und ist bis heute eine „Visitenkarte“ des Ensembles. Gemeinsam reiste die Gruppe durch Zentralasien. Und dann, eines Tages, auf dem Weg in die Industriestadt Uchkuduk, verfasste er einen Liedtext. Farrukh Zakirov entwickelte schnell eine Komposition für sie. Das Lied „Uch-Kuduk“ war das Ergebnis, ein beliebtes Lied, das 1981 zum Preisträger des Fernsehfestivals „Lied des Jahres“ wurde. „Uch-Kuduk“ das ist der Schlager des – Komponisten, Leiter der Gruppe und Sänger Farrukh Zakirov, der Gitarrist und Arrangeur Rustam Ilyasov, der Schlagzeuger Javlon Tokhtaev, der Bassist Alisher Tulyaganov, als zweiter Gitarrist Abbos Aliyev, und der Keyboarder Sarvar Kaziev.

Laut Zakirov wurde das Lied in 40 Minuten auf einer Tournee in der Stadt Uchkuduk geschrieben und am selben Tag im Konzert aufgeführt. Zu dieser Zeit war Utschkuduk eine geschlossene Stadt und auf den Karten der UdSSR nicht eingezeichnet. Laut Y. Entin und F. Zakirov erschien die Stadt nur dank ihres Liedes auf den Karten des Landes, das zum Haupthit von „Yalla“ wurde, dessen Aufführung und Aufnahme jedoch einst vom KGB der Usbekischen SSR verboten wurde.

Bei der Aufführung usbekischer Volkslieder in modernen Arrangements gingen die Musiker des Ensembles stets Risiken ein. Und dennoch hat die sorgfältige Haltung nichts verdorben, sondern im Gegenteil seine Popularität fortgesetzt. Trotz der Verwendung von drei E-Gitarren, Schlaginstrumenten und Keyboards mit Synthesizer beziehen die Musiker usbekische Volksinstrumente in ihre Aufnahmen und Konzerte ein. Das ist Doira, Nai, Tambour, Rubab.

Erfolgsgeheimnis von „Yalla“
Eine der Grundlagen des Erfolgs von „Yalla“ war die Verwendung von usbekischen Volksinstrumenten – Rubab, Doira usw. – neben E-Gitarren und elektrischer Orgel, orientalische Liedmotive in moderner Verarbeitung (1970er Jahre). Das Repertoire des Ensembles bestand hauptsächlich aus Liedern in usbekischer Sprache, die auch in russischer und englischer Sprache aufgeführt wurden. Die Bandmitglieder sind keine Russen, sondern Usbeken, eine türkische Nationalität von der Kreuzung der alten Seidenstraße. Ihre Musik vereint traditionelle ethnische Volksweisen und Gedichte Usbekistans und anderer zentralasiatischer und nahöstlicher Kulturen sowie zeitgenössische Pop- und Tanzeinflüsse zu einer einzigartigen internationalen Mischung. Sie spielen Lieder in mehr als 10 Sprachen, darunter Arabisch, Persisch, Hindi, Nepalese und Französisch sowie Usbekisch und Russisch.

Berühmte Kompositionen des Ensembles „Yalla“, basieren auf usbekischen Volksliedern. Die Gruppe und ihr Leiter Farrukh Zakirov entwickelten ihre Herangehensweise an den intonationsrhythmischen Beginn der usbekischen Folklore und schufen so berühmte Lieder wie „Majnuntol“ („Trauerweide“), „Boychechak“ („Schneeglöckchen“), „Yallama irim“ und andere. In dieser Zeit griffen die Musiker oft auf das Werk des Dichters Turab Tula zurück und schrieben Lieder zu seinen Gedichten.

Das Ensemble trat mehrere Jahre lang erfolgreich in der Musikhalle von Taschkent auf und tourte durch die Sowjetunion.

„Yalla“ ist ein Teehaus; Foto: Archivbild Yalla (YOUTUBE)

„Yalla“ nach 1979
Von der alten Komposition von 1972 blieb nur Farrukh Zakirov übrig – der künstlerische Leiter des VIA, Sänger und Komponist. 1979 traten dem Ensemble neue Musiker bei, die bis heute darin spielen.

1980 erwartete das Ensemble einen neuen kreativen Erfolg – das von F. Zakirov zu den Versen von Y. Entin komponierte Lied „Three Wells“ (Drei Brunnen), veröffentlicht auf der Klangseite der Zeitschrift „Club and Amateur Art“ Nr. 2 für 1982 als „Uchkuduk“ („Melodie“, FD, G92-09061), wurde in der UdSSR ein Superhit und eine „Visitenkarte“ des Ensembles. Laut Zakirov wurde das Lied in 40 Minuten auf einer Tournee in der Stadt Utschkuduk geschrieben und am selben Tag im Konzert aufgeführt. Zu dieser Zeit war Uchkuduk eine geschlossene Stadt und auf den Karten der UdSSR nicht eingezeichnet. Laut Y. Entin und F. Zakirov erschien die Stadt nur dank ihres Liedes auf den Karten des Landes, das zum Haupthit von „Yalla“ wurde, dessen Aufführung und Aufnahme jedoch einst vom KGB der Usbekischen SSR verboten wurde.

Im Laufe der Jahre wurden die vom Ensemble aufgeführten Lieder immer beliebter: „The Last Poem“, „Shakhrisabz“, „Kanatokhodets“ oder „Boka, Boka Bay“, „Nasreddins Lied“, „My Beloved Face“, „The Road Called“.  „Chaikhana“, „Blue Domes of Samarkand“. Es wurden mehrere Alben aufgenommen, farbenfrohe Theateraufführungen gezeigt: „Lasst uns einen Urlaub schaffen, Freunde“, „Das Gesicht meines Geliebten“ und „Chayhan für alle Zeiten“.

Megastars „Yalla“; Foto: Archivbild Yalla

Die Yalla-Band hatte zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs der Sowjetunion einige Veränderungen zu überstehen.

1981 erschien das erste Album (Riesen-Vinyl-Scheibe) „Three Wells“, das später als „orientalischer Art-Rock in zwei Hälften mit ausdrucksstarken Akustik-Tracks, elektronischen Panels mit Tanzrhythmen“ galt.

1981, 1982, 1984, 1985 und 1988 war das staatlich geehrte Ensemble der Usbekischen SSR „Yalla“ Diplomsieger (Finalist) des jährlichen Fernsehfestivals „Song des Jahres“, das in der Sowjetunion stattfand. „Yalla“ trat auf Konzertreisen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika auf, darunter Auftritte beim „Voice of Asia“ Festival.

Die Neubesetzung des Ensembles von „Yalla“ sorgte für einige Jahre zur Erneuerung des Musikstils in der Zeit von 1994-1999.
1994 trennt sich der musikalische Leiter und Bassgitarristen Rustam Ilyasov nach 15 Jahren kreativer Tätigkeit bei „Yalla“ und zog zu einem dauerhaften Wohnsitz in die Vereinigten Staaten. Yalla hat Tolkin Isakov eingeladen, der Schlagzeuglehrer am Tashkent State Conservatory war. Er ersetzte Rustam Ilyasov. Der Schlagzeuger Ibragim Aliev war eine Ergänzung zu Yalla mit einem geschickten Auftritt auf usbekischen nationalen Schlaginstrumenten.

Soziales Engagement
Im Jahr 2000 wurde Farrukh Zakirov zum stellvertretenden Kulturminister Usbekistans ernannt. Trotzdem bleibt er in Jalta und das Ensemble setzt seine Konzertaktivitäten und Studioaufnahmen fort. Als stellvertretender Minister engagiert sich Farukh Zakirov für wohltätige Zwecke, finanziert die Behandlung kranker Kinder und älterer Menschen und nimmt an Benefizkonzerten teil.

Am 30. September 2002 im GCKZ „Russland“ in Moskau fand ein feierliches Jubiläumskonzert des Ensembles statt. Im selben Jahr gründeten die ersten Ensemblemitglieder die Gruppe „Retro Yallah“ mit einem Repertoire der frühen 1970er Jahre. Darüber hinaus trat sie erfolgreich bei verschiedenen Konzerten und Shows auf, darunter beim Jubiläumskonzert „Yalla“. Wie Aliaskar Fathullin in einem Interview sagte, plant Retro „Yalla“, eine CD mit den ersten Liedern des Ensembles aufzunehmen.

Im Jahr 2004 wurde Farukh Zakirov zum amtierenden Kulturminister der Republik Usbekistan ernannt. Nach dem Gipfeltreffen der Staatsoberhäupter der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Taschkent wurde Azizkhodjaev als Kulturminister bestätigt. Farukh Zakirov lässt den politischen Stuhl los und kehrt zu seinem kreativen „Gedicht“ zurück, engagiert sich weiterhin für wohltätige Zwecke.

Im Jahr 2005 feierte „Yalla“ sein 35-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Galakonzerten. Zu Neujahr 2007 nahm das Ensemble zusammen mit anderen Stars der 1970er-80er Jahre an der Konzertshow „Legends of Retro-FM“ teil, die auf dem Ersten Kanal des Russischen Fernsehens ausgestrahlt wurde.

Postblock Usbekistan im Jahr 2020, gewidmet dem 50. Jahrestag des Ensembles „Yalla“
Abbildung: freestampcatalogue.de

VIA Yalla, v.L.n.R. Djawlon Tuchtaev - Schlagzeug, Abbos Aliev - Gitarre, Farruch Sakirov - Sänger, Alischer Tuljaganov - Bass Gitarre; Foto: Archivbild Yalla

Alben von „Yalla“, Aufnahmen von „Melody“
1981 – „Three Wells“ („Melody“, LP, C60-16641/42);
1983 – „Das Gesicht meiner Geliebten“ („Melody“, LP, С60 20135/36 000);
1988 - „Musical Teahouse“ („Melody“, LP, С60 27343/44 004);
1991 – „Verben und Verben des Himmels“ („Melody“, LP, C60 31205/06 004);
1995 – „Der Bart des Kamels“ / „Beard of a Camel“ („Imagina Productions, Inc.“, CD, 11010-2);
1997 – „Jinouni“ / „Jinuni“ („Imagina Productions, Inc.“, CD, 11011-2);
1999 – „Oriental Bazaar“ (? CD ?);
2000 – Борода верблюда Boroda werbljuda (russ. Bart des Kamels)
2001 - „Orientalisches Teehaus“ („Solo Florentin Music“, CD, 3194079).
2002 – Ялла. Избранное Jalla. Isbrannoje (russ. Favoriten)
2003 – Ялла — Grand collection

Im Jahr 2008 veröffentlichte das staatliche russische Plattenlabel FSUE Melodiya in der VIA Best-Reihe 13 Titel mit Originalaufnahmen von VIA Yalla aus den historischen Audioarchiven des Unternehmens (Melodiya, CD, MEL CD 60 01560).

In jedem Fall muss über die erstaunliche Frau des Ostens, der Dichterin und Autorin vieler Lieder des Ensembles „Yalla“ berichtet werden – Inessa Finkelstein. Ihre wundervollen Worte bildeten die Grundlage für die Lieder „Caravan“, „Asia“, „Khabiba“, „Sheila“, „Charme der Liebe“. Sie ist außerdem Autorin wundervoller Gedichtbände.

Kontakt: Inessa Finkelstein (Facebook WEC Women Empowerment Club Tashkent) FACEBOOK

Einige neue Hits wurden veröffentlicht, „Usbekistan“, „Bez lubimyh glaz“ und einige mehr. „Yalla“ lud eine Tänzerin Roza Abdulhairiva ein, eine Komposition aus Tanzshow mit Gesang zu machen.

Quellen: https://vk.com/@nostalgialife-via-just-me-uzbekistan, WIKIPEDIA, UZA.uz

Kontakt: „Yalla“
Victor Logay +7 903 798 71 31
Alexander Senchik +7 926 720 13 37
Sergey Sittel +49 15 77 77 120 00
eMail: yalla(at)bstars.eu
Web: yallaofficial.ru

YOUTUBE: Yalla MIX

YOUTUBE - Yalla – Das letzte Gedicht (Disco 80er 2016)

USBEKISTAN-ONLINE Mediathek - Yalla

YOUTUBE Yalla - Uchkuduk (Disco 80er 2016) Ялла - Учкудук (Дискотека 80-х 2016) -
Das legendäre Gruppenensemble „YALLA“ ist einfach eine Klasse
„YALLA“. Eine Sammlung von Liedern. Sowjetische Popmusik der 1970er und 1980er Jahre
Yalla Musik aus Usbekistan – Sowjetunion, 1978
VIA „YALLA“ – „Shahrisabs“ (1984)
Yalla Ansambli-Shahrisabz (Retro clip)

Das Vokal-Instrumentalensemble „Yalla“ spielt das Lied „Shakhrisabs“. Der Musikautor und Solist ist Farrukh Zakirov. Der Autor der Liedtextes ist Evgeny Berezikov. Fragment des Abschlusskonzerts des XIV. All-Union Television Festivals „Song – 84“. Hauptausgabe der Musikprogramme, 1984

Yalla ist ein Teehaus • ялла - чайхана • 22 Mio Aufrufe
Yalla – Jinouni (1997) Farrukh Karimovich Zakirov und die VIA YALLA-Gruppe. Lebende Legenden.
„Yalla“. Lied „Stern des Ostens“ (1978)
YALLA - Fröhliche Musik (1:11:06 Std.)

WIKIPEDIA - Yalla | Band (EN)
Juri Sergejewitsch Entin | The Bremen Town Musicians (film) | Farrukh Zokirov | Uchquduq

Uzbekistan State Institute of Arts and Culture
Uzbekistan State Institute of Arts and Culture (UZSIAC)

Discogs.com - YALLA Profil
Facebook: YALLA

iTunes: YALLA - Boroda verblyuda
iTunes: YALLA - The Musial Chaikhana

YALLA - Music Download

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Ein Blick auf den Textil- und Bekleidungssektor in Usbekistan – 2022

2022_uz_textil_report

Ein Textilgigant im Entstehen?

Über die jüngsten Bemühungen Usbekistans, sich zu einem wirtschaftlich blühenden und modernen Staat im Herzen Zentralasiens zu entwickeln, ist wenig zu hören. Sie hatte sich lange hinter einem Vorhang mit schlechtem Ruf wegen Zensur, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen versteckt. Usbekistan hat jedoch in den letzten fünf Jahren sowohl auf privater als auch auf politischer Ebene immense Anstrengungen unternommen, um den Herausforderungen und der damit verbundenen Reputation entgegenzuwirken. Seit 2017 hat die Regierung eine Reformagenda auf den Weg gebracht, die positive Entwicklungen in allen Bereichen der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft und prominent auch im Baumwoll- und Textilsektor bewirkt hat.

Das Land hat eine jahrhundertelange Tradition im Baumwollanbau und ist bis heute der siebtgrößte Baumwollproduzent der Welt. Der Sektor bietet viele Möglichkeiten für nachhaltige Veränderungen: In sozialer Hinsicht kann er menschenwürdige Arbeitsplätze für die immense Erwerbsbevölkerung des bevölkerungsreichsten Landes Zentralasiens schaffen, von denen die meisten auf Frauen abzielen; Umweltschutz, Anpassung an den Klimawandel und die Förderung nachhaltiger Produktionsmethoden sind Alternativen zum konventionellen Baumwollanbau mit hohem Chemikalien- und Wassereinsatz; Wirtschaftliche, dauerhafte Geschäftsbeziehungen zu Märkten mit höheren Nachhaltigkeitsanforderungen bilden die Grundlage, um sozial- und umweltverträgliches Handeln umzusetzen. Mit den Reformen liberalisierte sich der Sektor von einem staatlichen Monopol hin zu privaten Unternehmen, die offen sind für sozial und ökologisch nachhaltige Ansätze, wobei die Abschaffung der systemischen Zwangsarbeit durch die ILO oder die Einführung der Bio-Baumwollproduktion unter vielen weiteren Beispielen genannt werden.

Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Reformprozess durch die Umsetzung des Projekts „Nachhaltigkeit und Wertschöpfung in der Baumwollwirtschaft in Usbekistan“ im Rahmen eines Globalvorhabens Arbeiten an mehreren landwirtschaftlichen Lieferketten. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Privatsektor erfüllt das Projekt die Bedürfnisse der Wirtschaft, indem es Aktivitäten und Kapazitätsentwicklung durchführt und gleichzeitig die soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette fördert. Unsere Projektaktivitäten reichen von Schulungen in Bio-Baumwollproduktion oder Social Compliance in der Verarbeitung über Kapazitätsaufbau im Export bis hin zur Zusammenarbeit mit internationalen Textilunternehmen zur Erschließung neuer Märkte. Dadurch hatte das Projekt seit 2019 die Möglichkeit, den Fortschritt und die verbleibenden Herausforderungen aus erster Hand zu erfahren.

In Ihren Händen halten Sie das neueste Update über den Sektor, das aus aktuellen Daten, die aus mehreren Interviews mit Interessenvertretern aus der usbekischen und internationalen Industrie, dem öffentlichen Sektor und einzelnen Akteuren stammen. Mit diesem Bericht möchten wir Ihnen eine fachkundige, aber neutrale Perspektive aus der Branche bieten. Die Folgeseiten bieten:
• Informationen über den Status quo des usbekischen Baumwoll- und Textilsektors
• Skizzieren die tiefgreifenden Entwicklungen der letzten Jahre
• heben verbleibende Herausforderungen hervor und sprechen gleichzeitig (ergriffene oder geplante) Maßnahmen zu deren Bewältigung an.

Wenn dieser Bericht Ihr Interesse am usbekischen Baumwoll- und Textilsektor weckt, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Das Projekt steht bereit, um zu informieren, zu verbinden, gemeinsam Aktivitäten zu entwickeln. Und damit - O'zbekistonga xush kelibsiz oder willkommen in Usbekistan!

Quelle: giz

2022_UZ_Textil_Report (PDF Dokument - englisch)

Reference-Report-Uzbekistan_GIZ_2022eng
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Goldstickerei in Usbekistan – Handwerkskunst auf höchstem Niveau

Zentrale Mustersequenz aus einem rechteckigen Teppich; Foto: C. Grosse
Das nationale Kunsthandwerk hat in Usbekistan eine lange Tradition. Die Sachkenntnisse der Handwerker und Master werden seit jeher von Generation zu Generation weitergegeben und werden, bis heute, als kulturelles Erbe in sämtlichen Bereichen der Handwerkskunst aufrechterhalten.

Die Handwerkskunst nimmt in Usbekistan einen wichtigen Platz im kulturellen Erbe Usbekistans ein. Die Anwendungsgebiete der Handwerkskunst sind sehr vielfältig. Dies geht über die Herstellung, nach alten Rezepturen, der Seiden-Papierherstellung und der damit verbundenen Miniatur-Seidenpapiermalerei. Aber auch der Verarbeitung von hochwertigen Stoffen zur Herstellung von Kleidung, der Verarbeitung von komplexen Schmuckornamenten in der Juwelierkunst, der Holzschnitzerei, der Teppichweberei, der Keramikkunst, der Verarbeitung von Kupfer, die Kunst der Messerschleiferei, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch die Seiden- und Goldstickerei gehört dazu, die bis weit über die Grenzen Usbekistans, bis heute, bekannt ist. Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang die Stadt Bukhara. 

Goldornamente von Buchara-Handwerkern schmücken die Museumsausstellungen in Usbekistan. Sie werden in den Museen des Auslandes - Russland, Indien, Indonesien, China, Sri Lanka und andere – aufbewahrt. Buchara Zarduzis, bei dem es sich um feste Stickereien mit goldenem Hintergrund handelt, sind die unverzichtbaren Teilnehmer internationaler Ausstellungen.

Bukhara – Die Kuppeln der alten Basare; Foto: C. Grosse 

Bukhara ist eine der ältesten Städte Usbekistans, gelegen in der gleichnamigen Provinz, und spielte, aus Sicht der Handelsreisenden, eine zentrale Rolle. Denn Bukhara war eine der Drehscheiben auf den alten Handelswegen an der Seidenstraße. Die Stadt war berühmt für ihre architektonischen Denkmäler und Moscheen, die teilweise bis heute erhalten sind. Zudem ist Bukhara als „Stadt der Medresen" bekannt geworden. Darüber hinaus prägten zahlreiche große Persönlichkeiten die Stadt und die Region mit ihrem Wirken: wie beispielsweise der Mediziner ibn-Sina (Avicenna), die Dichter Rudaki und Firdausi oder der Universalgelehrte Al–Farabi. 


Kurze Geschichte der Goldstickerei in Bukhara
Die Goldstickerei als Kunst war einzigartig. Die exklusive und schöpferische Arbeit der Meister wurde erst als solche zur Kunst entwickelt. Die Geheimnisse der Goldstickerei wurden mündlich überliefert. Außenstehende konnten somit die Geheimnisse der Volkskunsthandwerker nicht nachvollziehen. Sehr lange Zeit war die Goldstickerei fest in den Händen der Männer. Komplexe Techniken wurden von diesen beherrscht. Später wurden diese Geheimnisse den Frauen in den Familien beigebracht, so, dass seitdem Frauenhände die Arbeit der Goldstickerei perfektioniert haben.
Neben den Kleidern waren die Haushaltsgegenstände mit goldenen Nähten verziert. Sie sind: Lula-Bolish-Polster, Takyacha-Bezüge für Kissen, Djoypush-Bettdecken für ein Hochzeitsbett, Takhmonpush-Vorhänge für Nischen, Djoynamos-Gebetsteppiche, Chimillik-Vorhänge zum Trennen der Wohnung.

Kopfbedeckung eines Emirs (Ark Zitadelle Bukhara), Goldstickerei auf Samt; Foto: C. Grosse

Viel Aufmerksamkeit wurde der Dekoration von Kopfbedeckungen gewidmet, der Tyubeteika. Dies war die am weitesten verbreitete Art von Hüten. Die spezifische Buchara-Art von Tyubeteika ist Tyubeteika aus goldenen Fäden-Kallapushi Zarduzi, ein Teil des Kostüms der Hofaristokratie. Und später wurde es, anlässlich seiner Beschneidung, zum obligatorischen Element der Hochzeitssuite und des Jungenkleides.

Wann exakt die Goldstickerei ihren Weg nach Usbekistan nahm ist nicht eindeutig zu datieren. Diese verbreitete sich wahrscheinlich von Babylon auf andere Länder der Region, und kam somit auch nach Usbekistan. Nach archäologischen Funden ist auf dem Territorium von Usbekistan die Goldstickerei seit dem Altertum bekannt. Auf einzigartigen Resten von Wandmalereien aus dem 6.–8. Jahrhundert im Palast von Afrasiab, einem Vorläuferort vom heutigen Samarkand, wurden Darstellungen von Menschen in eleganter goldbestickter Kleidung identifiziert.

Viel Aufmerksamkeit wurde der Dekoration von Kopfbedeckungen gewidmet, der Tyubeteika. Dies war die am weitesten verbreitete Art von Hüten. Die spezifische Buchara-Art von Tyubeteika ist Tyubeteika aus goldenen Fäden-Kallapushi Zarduzi, ein Teil des Kostüms der Hofaristokratie. Und später wurde es, anlässlich seiner Beschneidung, zum obligatorischen Element der Hochzeitssuite und des Jungenkleides.

Wann exakt die Goldstickerei ihren Weg nach Usbekistan nahm ist nicht eindeutig zu datieren. Diese verbreitete sich wahrscheinlich von Babylon auf andere Länder der Region, und kam somit auch nach Usbekistan. Nach archäologischen Funden ist auf dem Territorium von Usbekistan die Goldstickerei seit dem Altertum bekannt. Auf einzigartigen Resten von Wandmalereien aus dem 6.–8. Jahrhundert im Palast von Afrasiab, einem Vorläuferort vom heutigen Samarkand, wurden Darstellungen von Menschen in eleganter goldbestickter Kleidung identifiziert.

Viel Aufmerksamkeit wurde der Dekoration von Kopfbedeckungen gewidmet, der Tyubeteika. Dies war die am weitesten verbreitete Art von Hüten. Die spezifische Buchara-Art von Tyubeteika ist Tyubeteika aus goldenen Fäden-Kallapushi Zarduzi, ein Teil des Kostüms der Hofaristokratie. Und später wurde es, anlässlich seiner Beschneidung, zum obligatorischen Element der Hochzeitssuite und des Jungenkleides.

Wann exakt die Goldstickerei ihren Weg nach Usbekistan nahm ist nicht eindeutig zu datieren. Diese verbreitete sich wahrscheinlich von Babylon auf andere Länder der Region, und kam somit auch nach Usbekistan. Nach archäologischen Funden ist auf dem Territorium von Usbekistan die Goldstickerei seit dem Altertum bekannt. Auf einzigartigen Resten von Wandmalereien aus dem 6.–8. Jahrhundert im Palast von Afrasiab, einem Vorläuferort vom heutigen Samarkand, wurden Darstellungen von Menschen in eleganter goldbestickter Kleidung identifiziert.

Viel Aufmerksamkeit wurde der Dekoration von Kopfbedeckungen gewidmet, der Tyubeteika. Dies war die am weitesten verbreitete Art von Hüten. Die spezifische Buchara-Art von Tyubeteika ist Tyubeteika aus goldenen Fäden-Kallapushi Zarduzi, ein Teil des Kostüms der Hofaristokratie. Und später wurde es, anlässlich seiner Beschneidung, zum obligatorischen Element der Hochzeitssuite und des Jungenkleides.

Wann exakt die Goldstickerei ihren Weg nach Usbekistan nahm ist nicht eindeutig zu datieren. Diese verbreitete sich wahrscheinlich von Babylon auf andere Länder der Region, und kam somit auch nach Usbekistan. Nach archäologischen Funden ist auf dem Territorium von Usbekistan die Goldstickerei seit dem Altertum bekannt. Auf einzigartigen Resten von Wandmalereien aus dem 6.–8. Jahrhundert im Palast von Afrasiab, einem Vorläuferort vom heutigen Samarkand, wurden Darstellungen von Menschen in eleganter goldbestickter Kleidung identifiziert.

Viel Aufmerksamkeit wurde der Dekoration von Kopfbedeckungen gewidmet, der Tyubeteika. Dies war die am weitesten verbreitete Art von Hüten. Die spezifische Buchara-Art von Tyubeteika ist Tyubeteika aus goldenen Fäden-Kallapushi Zarduzi, ein Teil des Kostüms der Hofaristokratie. Und später wurde es, anlässlich seiner Beschneidung, zum obligatorischen Element der Hochzeitssuite und des Jungenkleides.

Wann exakt die Goldstickerei ihren Weg nach Usbekistan nahm ist nicht eindeutig zu datieren. Diese verbreitete sich wahrscheinlich von Babylon auf andere Länder der Region, und kam somit auch nach Usbekistan. Nach archäologischen Funden ist auf dem Territorium von Usbekistan die Goldstickerei seit dem Altertum bekannt. Auf einzigartigen Resten von Wandmalereien aus dem 6.–8. Jahrhundert im Palast von Afrasiab, einem Vorläuferort vom heutigen Samarkand, wurden Darstellungen von Menschen in eleganter goldbestickter Kleidung identifiziert.

Herrenmantel, Samt mit Goldstickerei, Mitte 19. Jahrhundert; Foto: C. Grosse

Als offizielle Hofkunst florierte diese Kunst auch sehr am Hof des Amir Timur. Amir Timur war ein zentralasiatischer islamischer Militärführer eines in Samarkand ansässigen mongolischen Stammesverbandes und Eroberer am Ende des 14. Jahrhunderts. Die Goldstickerei wurde immer weiter entwickelt. Im 17. Jahrhundert erhielten davon zwei russische Botschafter, Boris und Semen Pazukhan (1669-1671), besondere Erkenntnisse, die sich in ihren Memoiren daran erinnern konnten, dass der in Bukhara ansässige Dschaniden Khan, Abudlaziz Khan, der von 1647–1680 regierte, ihnen goldbestickte Gewänder, Hüte und Gürtel schenkte. Die Fortsetzung der Goldstickerei, und damit verbunden die weitere Perfektionierung handwerklicher Techniken, fand am Hofe der Emire von Bukhara im 18. Jahrhundert bis zum Ende des 19. Jahrhunderts statt. Eine beträchtliche Anzahl Goldstickereien aus dem Besitz der Emire von Buchara Nasrullo (1827-1860), Abdulahad Khan (1895-1911) und Alim Khan (1880-1944) sind bis heute in Museen erhalten geblieben. 

Sommerpalast des letzten Emirs von Bukhara, Sayyid Mir Muhammad Alim Khan (Uzbek: Said Mir Muhammad Olimxon, 3 January 1880 – 28 April 1944); Foto: C. Grosse

Im 19. und 20. Jahrhundert war die Goldstickerei mit Samtstoff besonders beliebt. Neben Samt, Wollstoffen und Seide wurde aber auch Leder bestickt. Samt wurde grundsätzlich für die Stickerei auf Mäntel benutzt, Seidenstoffe für die Gewänder, Kopftücher und Gürtel verwendet. Halbseidenstoffe wurden für die Herstellung von Gebrauchs-und Verbrauchsgütern, wie beispielsweise Gebetsteppiche oder Kissenbezüge, eingesetzt.

Die Grundlage für die Goldstickerei mit Samt in gesättigten Farben wie blau, schwarz, violett, kirschrot, fliederfarben und braun wird besonders gerne verwendet. Diese prächtige Leinwand verstärkt die Wirkung der Goldstickerei, und die Fäden glänzen auf ihr noch stärker. In der Goldstickerei gibt es mehr als vierzig Techniken.

Für Frauen wurden Ledergaloschen bestickt. Um ein luxuriöses Aussehen zu erzielen, werden viele Produkte zusätzlich mit Edelsteinen und Halbedelsteinen verziert: Diamanten, Perlen, Smaragde, Rubine, Saphire. Außerdem wurden diese Erzeugnisse mit Gold-, Silber- und vergoldeten Plaketten in verschiedenen Formen eingearbeitet.

Goldstickerin mit 50 Jahren Berufserfahrung; Foto: C. Grosse 

Es gibt eine Vielzahl von Fäden und Techniken, um unterschiedliche Texturen zu erzeugen. Die Gold- und Silberfäden waren dünne Metallfäden, die dicht auf Seide gesponnen wurden. Für die Herstellung von goldenen Fäden wurden silberne Fäden vergoldet. Solche Fäden waren bereits in Babylon und im alten Ägypten bekannt. Neben Goldfäden wurden auch gefärbte gesponnene und nicht gesponnene Seide verwendet.

Herausforderungen der Goldstickerei in der Gegenwart
Bei einem Besuch in der „Bukhara Gold Embroidery Factory“ hatte unsere Redaktion die Möglichkeit tiefe Einblicke in die Goldstickerei zu erhalten und mit den Mitarbeiterinnen ins Gespräch zu kommen.

Firmensitz „Bukhara Gold Embroidery Factory“; Foto: C. Grosse

Die meisten Mitarbeiterinnen sind bereits im Ruhestand, arbeiten jedoch weiter in der Goldstickerei, da dies ein wichtiger Aspekt der Kommunikation und des gemeinsamen Miteinanders ist. Mitunter arbeiten einige Handwerkskünstlerinnen bereits seit 40 oder 50 Jahren in der Goldstickerei. Aktuell ist der Nachwuchs in der „Bukhara Gold Embroidery Factory“ durch junge Stickerinnen gesichert. Dennoch ist es eine große Herausforderung für die Unternehmensleitung entsprechendes Personal zu finden und auszubilden.

Goldstickerinnen beim Handwerk; Foto: C. Grosse

Die Handwerkskunst der Goldstickerei ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Zum einen erfordert die Arbeit äußerste Präzision, ein hohes Maß an handwerklicher Geschicklichkeit und vor allen Dingen Ausdauer und Konzentration. Zum anderen ist die größte Herausforderung, sich lange Zeit auf einen Punkt zu konzentrieren. Dies erfordert maximale Anstrengung der Augen, was bedeutet, dass im Laufe der Zeit die Sehschwäche nachlässt. Daher tragen alle Mitarbeiterinnen Brillen. Durch die einseitige Arbeitsbelastung der Hände und der Handgelenke, als auch die damit verbundene leicht nach vorn gebeugte Arbeitshaltung insgesamt, was oft mit Rückenproblemen und anderen Schmerzen verbunden ist, machen es unbedingt erforderlich, dass regelmäßige Pausen und gymnastische Übungen eingelegt werden.

Auftragsarbeit eines 30 m langen Vorhangs; Foto: C. Grosse

Auch hier werden die Arbeitsweisen und Techniken mündlich von Generation zu Generation nur durch eine spezielle Ausbildung, im Sinne von „Learning by Doing“, weitergegeben. Eine Ausbildung im klassischen Sinne mit einem offiziellen Berufsabschluss ist nicht erforderlich.

Sehr kompliziert ist es, die Zwischenräume der Muster mit entsprechenden Farben zu besticken. Um einen Millimeter Wegstrecke mit einem Goldfaden zu besticken erfordert dies 32 Stiche. Daher sind Auftragsarbeiten mit sehr viel Zeit verbunden und zeitlich schwer kalkulierbar. Dies hängt von der Komplexität der Muster, der Farben und der Länge/Breite des Objektes ab. Aktuell wurden für einen drei Meter langen Vorhang ca. fünf Monate Arbeitszeit inklusive Spätschichten einkalkuliert. Eine Auftragsarbeit für einen Vorhang mit 30 m Länge und 15 m Breite kann zwischen ein bis drei Jahre Zeit in Anspruch nehmen.

Seidenrolle; Foto: C. Grosse

In den Zeiten der ehemaligen Sowjetunion wurden viele staatliche Aufträge, hauptsächlich vom Militär, erteilt. Unter anderem wurden Auszeichnungen, spezielle Wappen und Dienstgradabzeichen für Generäle und hohe Funktionäre gestickt.

Die Materialien wurden aus der 1881 von Franzosen gegründeten Moskauer Seidenfabrik „Shcherbakov" geliefert. Die Moskauer Seidenfabrik „Shcherbakov" galt viele Jahre lang als ein bedeutendes Unternehmen der Textilindustrie in der UdSSR, in dem über 100 Arten von Seidenstoffen hergestellt wurden. Das Unternehmen produzierte unter anderem Kleidersamt, Jacquard- und bedruckte Stoffe für Kostüme oder Pelze mit glatter und geflochtener Oberfläche.

Schnittmuster inklusive Goldstickereien; Foto: C. Grosse 

Heute werden die Materialien aus unterschiedlichsten Regionen importiert. Unter anderem spielt eine Fabrik in Frankfurt am Main eine wichtige Rolle. Dort werden Stoffe maschinell, unter anderem Samtstoffe, produziert. Mit hoch-moderner Technologie werden Muster von Goldstickereien auf diese Stoffe bestickt. Die importierten Stoffe in Bukhara werden jedoch in Handarbeit vor Ort bestickt. Die „Bukhara Gold Embroidery Factory“ ist die einzige Fabrik, gegründet 1930, die in Zentralasien hochwertige Goldstickereien produziert.

Um auch zukünftig konkurrenzfähig zu sein, werden permanent neue Materialien, Muster und Arbeitstechniken weiterentwickelt. Besondere Aufmerksamkeit legt man auf die wissenschaftliche Untersuchung von Mustern, das Studium der Methoden, Typen oder Namen des Nähgoldes. Die Meister, Künstler, Schnitzer von Mustern bleiben nicht stehen und erfinden neue Nähte und Stiche, Muster und Ornamente, wobei sie die Traditionen ihrer Vorfahren bewahren; sie beherrschen neue Technologien und führen sie in die Produktion ein.

Experimentieren neuer Muster und Materialien; Foto: C. Grosse

Referenzen sind genug vorhanden. Unter anderem wurde ein Vorhang, speziell für die Eröffnung des „Shanghai Cooperation Organisation Summit 2022“ in Samarkand, an der acht Staatspräsidenten anwesend waren, fertig gestellt. Oder auch ein Gebetsteppich für die Kaaba in Mekka, Saudi Arabien. Und nicht zuletzt das Teppichkunstwerk zur Eröffnung des ersten „Gold Embroidery and Jewelry Festival“ im Mai 2022, welches von nun an alle zwei Jahre stattfindet.

Die Goldschmiede von Buchara unterscheiden mehrere Arten von Goldstickereien:
1) "zarduzi-zaminduzi" - feste Bestickung des Hintergrunds mit Gold,
2) "zarduzi-gulduzi" - Nähen nach einem Scherenschnittmuster,
3) "zarduzi-gulduzi-zaminduzi" - kombinierte Nähtechnik, die die ersten beiden Arten miteinander verbindet,
4) "zarduzi-berishimduzi" - kombiniertes Nähen,
5) "zarduzi-pulyakchaduzi" - Kombination von Goldstickerei mit aufgenähten Pailletten.

Hauptteppich zur Eröffnung des ersten „Gold Embroidery and Jewelry Festival“ im Mai 2022; Foto: C. Grosse

Die Goldstickerei hat in den letzten Jahrzehnten wieder an Popularität zugenommen. Mit der diesjährigen Eröffnung des „Gold Embroidery and Jewelry Festival“ im Mai 2022 in Bukhara werden klare Ziele verfolgt.

Die Ziele des Festivals sind die Identifizierung talentierter Kunsthandwerker, die Beschleunigung der Entwicklung von Goldstickerei und Schmuck, die Anziehung von Touristen, die Organisation von Volksfesten und Aufführungen von Folklore-Ensembles und Gruppen von Seiltänzern, Askiyachi und Komödianten, Handwerkerkurse, Künstlergassen und andere.

Ein weiteres Ziel des Festivals ist es, Schmuck und Kunst als nationale Marke auf die internationale Ebene zu bringen, Touristen durch die Demonstration der nationalen kulturellen Traditionen des usbekischen Volkes anzuziehen als auch das Festival in der ganzen Welt bekannt zu machen und es zu fördern.

Beitrag/Fotos: Dipl. Chem. Christian Grosse
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Herausgeber : ‎ StoryBridge Press (24. Januar 2021)
Sprache : ‎ Englisch
Taschenbuch: ‎ 224 Seiten
ISBN-13: ‎ 978-0648657958

Herausgeber: ‎ Scholars' Press (14. Februar 2022)
Sprache: ‎ Englisch
Taschenbuch: ‎ 80 Seiten

ISBN-13: ‎ 978-6138969334 

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USBEKISTAN IN ZAHLEN 2022 - Wirtschaftliche und soziale Indikatoren

"Chusch kelibsiz!" –
Herzlich willkommen in Usbekistan!


Die freundliche Einladung an die internationale Geschäftswelt für ein Engagement in der zentralasiatischen Republik Usbekistan erstrahlt heute in einem anderen Licht. Noch bis vor wenigen Jahren entsprach sie eher einer höflichen Floskel. Ausländische Lieferanten und Investoren sind heute nicht nur in allen Branchen und Geschäftsfeldern wirklich willkommen, sondern sie erhalten von der Regierung auch viel Unterstützung bei der Anbahnung und Umsetzung ihrer Projekte im Land.

Der Grund liegt auf der Hand: Das Bild Usbekistans hat sich seit dem Amtsantritt des Staatspräsidenten Schawkat Mirsijojew im Dezember 2016 rasant gewandelt. Das Land gilt heute als Paradebeispiel für wirtschaftsfreundliche Reformen. Die einst auf Autarkie ausgerichtete Wirtschaftspolitik, die Entwicklung einer überdimensionierten und oft wenig effizienten Schwerindustrie und weitgehend konzeptlose und inkonsequente Reformprogramme sind Geschichte.

Die Regierung baute bürokratische Hürden für das Unternehmertum ab, deregulierte viele Wirtschaftssektoren und hat zahlreiche zuvor geschützte Berufe dem Wettbewerb geöffnet. In der regionalen Kooperation mit den Nachbarländern hat Usbekistan eine Kehrtwende von einer Abschottung hin zu einer Marktöffnung und Kooperation eingeleitet.

Fazit: Deutlich verbesserte unternehmerische Rahmenbedingungen machen Usbekistan als Standort für Investitionen und Handel attraktiv.


Optimismus bezüglich der weiteren Entwicklung des Landes als Wirtschaftspartner
ist zweifelsohne angesagt, übertriebene Euphorie aber fehl am Platz. Viele Probleme bei der Neuausrichtung und Umsetzung der neuen wirtschaftspolitischen Agenda sitzen tief. Lösungen brauchen Zeit. Der staatlich gelenkte und kontrollierte Liberalisierungsprozess ist noch nicht mit einer freien Marktwirtschaft im europäischen Sinne zu vergleichen.

Der Wille der Regierung zur beschleunigten Fortführung der Reformen, zur Lösung noch offener Fragen bei der Umsetzung der Reformagenda und zur forcierten Gewinnung ausländischer Kooperationspartner sprechen aber dafür, dass das Land als Wirtschaftsstandort weiter an Attraktivität gewinnen wird.

Die vorliegende Publikation erscheint bereits zum achten Mal. Anliegen der Herausgeber ist, Usbekistan mittels makro- und sozioökonomischer Daten als einen perspektivreichen Wirtschafts- und Handelspartner vorzustellen und die Aufmerksamkeit der Leserschaft auf diesen, sich öffnenden und dynamisch reformierenden Zukunftsmarkt zu richten. Das Land erwartet heute zu Recht ein größeres Engagement der deutschen Wirtschaft.

Die Herausgeber

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Der weiße Palast in Taschkent – Das Islam Karimov Museum

Weisses Haus - Taschkent; Foto: Christian Grosse

Wer nach Usbekistan fährt, sollte es nicht versäumen in die Hauptstadt von Usbekistan, nach Taschkent, zu fahren. Die mit circa 2,6 Millionen Einwohner zählende Stadt liegt nördlich der großen Seidenstraße an der Grenze zu Kasachstan am westlichen Rand des Tian-Shan Gebirges und ist für ihre Mischung aus moderner und sowjetischer Architektur bekannt. 

Parkanlage am „Weißen Palast" Foto: Christian Grosse

Taschkent hat sich zu einer quirligen Metropole entwickelt. Zum einen ist sie Industriestadt mit Energiewirtschaft, Baumwollverarbeitung, Maschinen- und Flugzeugbau oder auch der Lebensmittelindustrie. Andererseits ein Kulturzentrum mit Hochschulen, Universitäten, Forschungsinstituten, Theatern, Observatorium, Zoo und Museen.
Wie beispielsweise das Amir Timur Museum, welches Manuskripte, Waffen und andere Relikte der Timuriden-Dynastie beherbergt. Das nahe gelegene imposante staatliche Museum für Geschichte von Usbekistan, welches jahrhundertealte buddhistische Artefakte zeigt. Oder aber auch das Islam Karimov Museum.

Zum Gedenken an den Ersten Präsidenten der Republik Usbekistan wurde das Museum, welches sich im Zentrum der Stadt in der Afrosiab-Straße befindet, und besser bekannt ist als die "Oqsaroy-Residenz“ („Weißer Palast“), 2017 auf Initiative von Präsident Shavkat Mirziyoyev eingerichtet und eröffnet. Die primäre Aufgabe des Museums ist es, die Erinnerung an den Ersten Präsidenten der Republik Usbekistan, an Islam Abdugʻaniyevich Karimov, zu bewahren.


Zunächst als erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Usbekischen SSR tätig, regierte Islam Karimov ununterbrochen 27 Jahre lang, von 1991 bis 2016, als Erster Präsident die unabhängige Republik Usbekistan.

Abenddämmerung am „Weißen Palast“; Foto: Christian Grosse

Der „Weiße Palast" ist ein luxuriöses Gebäude mit einer Gesamtfläche von 5.460 Quadratmetern und diente zu Lebzeiten des Präsidenten als Arbeitsresidenz. Nur in dieser empfing er Diplomaten aus der ganzen Welt oder aber auch hochrangige Politiker anderer Staaten.


Ebenfalls zum Anwesen gehört eine große Parkanlage mit mehr als 1000 Bäumen, die von Islam Karimow mit konzipiert wurde. Bäume unterschiedlichster Art wurden teilweise aus der ganzen Welt in den Park gebracht, um die große Vielfalt der Natur aufzuzeigen. Der Park diente dem Ersten Präsidenten Usbekistans als Rückzugs- und Erholungsgebiet. Gleichzeitig diente dieser aber auch als Ort der Kommunikation mit ausländischen Staatsgästen bei ausgedehnten Spaziergängen.

 Vor dem „Weißen Palast“; Foto: Christian Grosse

Das Anwesen, auf dem sich der „Weiße Palast" befindet, war zu Lebzeiten des Präsidenten eines der nach allen Seiten sichersten, geschlossensten und unzugänglichsten Bereiche für den Besuch durch die Bevölkerung.
Das gesamte Territorium des Oqsaroy war mit einem Betonzaun umgeben und sorgfältig bewacht. Den Bürgern war es verboten, das Gebiet zu durchqueren, die Durchfahrt für Autos war eingeschränkt, und die Treppe, die zum Ankhor-Ufer führt, wurde mit Erde bedeckt. Entlang der Afrosiab-Straße war der Palast durch hohe Schilde versperrt und alle Durchgänge wurden von Wachen patrouilliert.
Dies änderte sich jedoch mit der Errichtung bzw. mit der Neuausrichtung des Museumskomplexes in der ehemaligen Residenz des Ersten Präsidenten Usbekistans und erforderte eine Neuordnung des Raumes um das Museum herum.
Museumseingang Hauptgebäude; Foto: Christian Grosse

Nach der Entscheidung das Islam Karimov Museum zu eröffnen, wurden die Schutzzäune abgebaut, die Gehwege entlang der Uferstraße und um den Palast herum angelegt, die Bänke aufgestellt und die Blumenbeete bepflanzt. Mit dieser Vorgehensweise wollte man den Bürgerinnen und Bürgern von Usbekistan aufzeigen, dass positive Veränderungen hinsichtlich mehr Transparenz auf den Weg gebracht werden sollen.


Vor dem Haupteingang des Museumkomplexes befindet sich ein 11,45 m hohes Bronzedenkmal von Islam Karimov, welches vom usbekischen und preisgekrönten Bronzebildhauer, Ilhom Zhabbarov, dessen Denkmäler auch in Samarkand oder in Karshi zu bewundern sind, geschafften wurde. Das Denkmal wurde im August 2017 in Anwesenheit des Präsidenten Shavkat Mirziyoyev und Tatyana Karimova eingeweiht. Sein Schöpfer, Ilhom Zhabbarov, gewann einen internationalen Wettbewerb unter 68 Projekten für das Denkmal. Der berühmte Bildhauer ist auch der Autor des Denkmals für Amir Temur auf dem gleichnamigen Platz im Zentrum von Taschkent.

Statue Islam Karimov; Foto: Christian Grosse

Die Struktur des Gedenkkomplexes umfasst neben dem Museum: ein Wissenschafts- und Bildungszentrum, eine Bibliothek mit Lesesaal und einen Konferenzsaal. Der Museumskomplex am Oqsaroy wurde mit Unterstützung der Republikanischen Wohltätigkeitsstiftung Islam Karimov geschaffen, die von seiner Frau Tatjana Karimova und Tochter Lola Karimova-Tillijaewa geleitet wird.

Die Ausstellungshalle besteht insgesamt aus drei Teilen. Die große Halle mit ihren 375 Quadratmetern umfasst eine Kunstsammlung. In diesem Bereich sind Gemälde ausgestellt, auf denen bekannte usbekische oder türkische Künstler als auch Nachwuchstalente den Präsidenten in verschiedenen Phasen seines Lebens festgehalten haben. Wie beispielsweise Chigdem Bucak Telli (Türkei), Zebiniso Sharipova, Muchtar Zairov, Bakhodyr Asaev, Salochiddin Abdulfayziev oder Akmaljon Ikramjanov, um nur einige zu nennen.
Ausstellungshalle Kunst; Foto: Christian Grosse


Interessanterweise hat Islam Karimov nie für Künstler posiert, sondern sie haben seine Porträts nach Fotos gemalt. In der Ausstellung sind Gemälde zu sehen, auf denen der Erste Präsident vor der UNO spricht, sich mit Kindern unterhält oder mit den Ältesten Gebete rezitiert. Zu sehen sind aber auch seine Visionen und seine Träume.
 

„Lieblingslandschaft des Islam Karimov“, Akmaljon Ikramjanov und Sobir Rachmetov; Foto: Christian Grosse

Auf anderen Bildern erscheint er als mythologischer Bogatyr, einem Recken aus mittelalterlichen russischen Sagen, die in verschiedenen Heldenliedern besungen werden, der mit bloßen Händen einen Tiger besiegt oder gegen Geier und Falken kämpft – Symbole für Terrorismus und Extremismus.

Баходир Джалалов (Bakhodir Jalalov), Zyklus 2014; Foto: Christian Grosse

Auf vielen Gemälden ist immer wieder das Motiv des Tigers zu sehen. Das Tier verkörpert in der Mythologie die Eigenschaften: leidenschaftlich, wild, Individuell und mächtig. Eigenschaften, mit denen sich der Erste Präsident identifizieren konnte.

Тохиржон Мирджалилов (Tokhirjon Mirjalilov), Tiger 1998; Foto: Christian Grosse 

зухриддин киёмов (Zukhriddin Kiyomov), „Nigokh“, 2017; Foto: Christian Grosse

Der kleinere Saal, mit seinen 200 Quadratmetern, umfasst Fotografien die aus dem persönlichen Archiv Islam Karimovs freigegeben wurden. Hier kann sich der Besucher einen umfassenden Überblick über die vielen Persönlichkeiten verschaffen, die der erste Präsident im Laufe seiner Regierungszeit kennengelernt hat. Gleichzeitig erhält man auch einen Überblick über viele politische Ereignisse, an denen der Erste Präsident mitgewirkt als auch Entscheidungen herbeigeführt hat. 

Ausstellungsraum Fotografie; Foto: Christian Grosse

Des Weiteren kann sich der Besucher in Begleitung eines Guides durch die Ausstellung begeben, was sehr zu empfehlen ist. Viele Hintergrundinfor- mationen und Details zu den Ausstellungsobjekten werden dem Besucher durch eine professionelle Führung vermittelt, die man sonst so nicht erhält. 

„Im Urlaub“, Рашид Гильметдинов (Rashid Gilmetdinov); Foto: Christian Grosse

„Der Schritt in die Ewigkeit", Нодир Бобомуродов (Nodir Bobomurodov); Foto: Christian Grosse

Neben Gemälden, seltenen Fotografien und persönlichen Gegenständen des Ersten Präsidenten Usbekistans verfügt das Museum über interaktive Monitore, auf denen man alle Informationen über das Leben und die Arbeit von Islam Karimov finden kann.
Der dritte Raum mit 400 Quadratmetern befindet sich im Außenbereich und ist vor allen Dingen den schönen Künsten gewidmet, und zwar für literarische und poetische Abende.

Die gesamte Ausstellung unter dem Motto „Das Herz, dass das Universum umarmt“ hat es geschafft, in kurzer Zeit zu einem der meistbesuchten Orte in der Hauptstadt Taschkent zu werden. Wo die Menschen hinkommen, um mehr über die wenig bekannten Seiten des Ersten Präsidenten Usbekistans kennenzulernen. Besonderen Ehrengästen ist es vorbehalten eine Eintragung mit einer persönlichen Widmung in das Gästebuch des Islam Karimov Museums vorzunehmen.
Gästebucheintrag Christian Grosse, Präsident „Open International Dialogue“; Foto: Firdavs Ummataliev

Beitrag: Christian Grosse; Titelbild: Ansicht „Oqsaroy-Residenz“ („Weißer Palast"); Foto: Christian Grosse

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Tourismusentwicklung USBEKISTAN

Uzbekistan_tourism
Kurzer Überblick
Usbekistan, in Zentralasien und im Zentrum der alten Seidenstraße gelegen, zieht immer mehr ausländische Reiseveranstalter an. Usbekistan ist ein Land der großen Möglichkeiten, einzigartiger Naturschätze und wachsender Perspektiven.

Usbekistan ist seit der Unabhängigkeit 1991 ein selbständiger Staat, gehört zu den an Naturschätzen reichsten Ländern der Erde. Der größte Schatz Usbekistans ist jedoch sein grenzenloses geistiges Vermächtnis, tief verwurzelte handwerkliche Traditionen, Landwirtschaft und Kommerz.

Schon seit dem Altertum sind wunderschöne Architekturdenkmäler, berühmte Moscheen von Samarkand, Buchara, Chiwa und Taschkent bekannt. Diese sind jedoch nur ein Bruchteil der Sehenswürdigkeiten usbekischer Städte, die auf der Seidenstraße liegen. Usbekistan ist die Heimat von Tamerlan, des legendären Herrschers des Orients und Zentralasiens, sowie so herausragender Gelehrter, Denker und Philosophen des Mittelalters wie Avizenna, Al-Buchorij, Navoi, Ulukbek, Berunij, Nakschbandi und vieler anderer.

Eine weitere berühmte Persönlichkeit, die Usbekistan gut kannte, war Alexander von Grosse. Seine Armee machte beim Feldzug nach Indien auf dem Territorium von Usbekistan Halt. Viele berühmte Reisende und Historiker Europas, Arabiens, Persiens, Chinas, Indiens, des Kaukasus und der Mongolei haben dieses große Kultur- und Handelszentrum besucht. Dank den Aufzeichnungen von Marco Polo verbreitete sich der Ruhm usbekischer Städte im Westen. Sie werden bis heute mit dem Schönen, Exotischen und Unbekannten in Verbindung gebracht.

Tourismus in Usbekistan
Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der zur Wachstumsentwicklung und Schaffung von Beschäftigung beiträgt. Heute werden in allen Regionen Usbekistans die zukunftsträchtigen Projekte im Tourismusbereich umgesetzt.


TOP Reiseziele

TASCHKENT
ist die Hauptstadt Usbekistans, ist auch die größte Stadt Zentralasiens. Daher ist die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Zentralasien. Taschkent ist eines der wichtigsten Geschäftszentren in der Region. Heutzutage ist Taschkent eine der schönsten Städte in Asien in der sich in besonderer Weise Vergangenheit und Moderne widerspiegeln. Seine Architektur ist einzigartig, die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen ist unvergleichlich.


SAMARKAND
– Die antiken Städte Usbekistans haben in verschiedenen Jahrhunderten eine Hauptrolle auf der Seidenstraße gespielt. Aber „Das Herz der Großen Seidenstraße" ist Samarkand. Die Stadt wurde auf die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Die einzigartigen Bauten der antiken Architektur, Erbe der Wissenschaften und Kunsthochschulen, und die Zentren des einheimischen Handwerks dieser alten Stadt, sind in der ganzen Welt berühmt.


BUKHARA
an der Großen Seidenstraße gelegen, ist mehr als 2.000 Jahre alt. Es ist das umfassendste Beispiel für eine mittelalterliche Stadt in Zentralasien, in der ganze Stadtteile mit ihrem alten Gesicht bis zum heutigen Tag erhalten geblieben sind.


KHIWA
ist eine der am weitesten entfernten zentralasiatischen Städte entlang der alten Seidenstrasse, eine faszinierende Wüstenstadt, ist seit dem Mittelalter in seiner Gesamtheit erhalten geblieben. Die Chiwa Oase, die südlich des Amu-Darja Flusses liegt, war die letzte Station der Karawanen vor der Durchquerung der Wüste nach Persien.

SHAKHRISABZ ist eine der schönsten und farbenfrohen Städte in Usbekistan und liegt ca. 80 km südlich von Samarkand. Die 2.700 Jahre alte Stadt spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der zentralasiatischen Region.


FERGHANA-TAL
– Für seine malerische Landschaft wird Ferghana-Tal zu Recht als eine Perle Zentralasiens bezeichnet. Das Tal ist vor allem durch die Tyan-Shan-, Hissar- und Alay-Berge umgeben und nur im Westen für den Fluss Syrdarja offen. ...

Es ist gut zu wissen...

„... nach der Schlacht von Talas in Samarkand im Jahr 751 wurde das Geheimnis der Papierherstellung von zwei chinesischen Gefangenen bekannt. Im Anschluss daran wurde die erste Papiermühle in der islamischen Welt in Samarkand gegründet. Die Erfindung verbreitete sich danach auf den Rest der islamischen Welt, und von dort nach Europa aus.“

„... das Ensemble in Samarkand wie die Bibi-Khanum-Moschee und Registan- Platz spielte eine grundlegende Rolle bei der Entwicklung der islamischen Architektur über den gesamten Bereich, vom Mittelmeer bis nach dem indischen Subkontinent.“

„... Samarkand stellt in seiner Kunst, Architektur und Stadtstruktur die wichtigsten Etappen der zentralasiatischen kulturellen und politischen Geschichte aus dem 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart dar.“

„... das Wort Algebra kommt aus dem Arabischen al-jabr („Wiederherstellung“) und seine Wurzeln gründen auf frühere Traditionen, haben ihren Ursprung und einen direkten Einfluss auf den Gründer Abu Dscha'far Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi, der auch im Westen als al-Khwārizmī (ca. 780 bis 850) bekannt ist. Er entwickelte auch das Dezimalsystem, so dass das Gesamtsystem der Ziffern, „Algorithmus" oder „Algorithmus“ nach ihm benannt sind. Al-Khorezmi schrieb später das kompendiöse Buch „Berechnung nach Fertigstellung und Balance, die Algebra als mathematische Disziplin“, das sich unabhängig von der Geometrie und Arithmetik etabliert hat.“

Beitrag/Fotos: UZBEKISTAN-TRAVEL; mit freundlicher Genehmigung Botschaft der Republik Usbekistan, Berlin

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USBEKISTAN IN ZAHLEN 2020 Wirtschaftliche und soziale Indikatoren

usbekistan_in_zahlen_2020 USBEKISTAN IN ZAHLEN 2020
„Chusch kelibsiz!“ – 
Herzlich willkommen in Usbekistan!
Diese freundliche Begrüßung hat dank der Anfang 2017 gestarteten Liberalisierungs- und Reformwelle - die bis heute unvermindert anhält
- einen neuen Klang. Das bevölkerungsreichste Land Zentralasiens hat sich seit der Erlangung der Unabhängigkeit 1991 zu einem bedeutenden regionalen Wirtschaftszentrum mit einer breitgefächerten Industrie- und Dienstleistungsstruktur entwickelt.
Doch Usbekistan hat seine Ressourcen für eine dynamische und nachhaltige Entwicklung über viele Jahre hinweg nur marginal genutzt. Gründe dafür waren eine auf Autarkie ausgerichtete Wirtschaftspolitik, ein schwacher Privatsektor in strukturbestimmenden Sektoren, ein schwieriges geschäftliches Umfeld und eine kaum entwickelte regionale Kooperation. Viele Reformansätze blieben Makulatur. Heute, knapp vier Jahre nach dem Amtsantritt des neuen Staatspräsidenten Schawkat Mirsijojew erstrahlt das Land im neuen Glanz.

Umfassende Reformen für die wirtschaftliche Liberalisierung und Marktöffnung tragen Früchte. Deutlich verbesserte unternehmerische Rahmenbedingungen machen das Land als Standort für Investitionen und Handel wieder attraktiv. Dennoch muss Usbekistan bei der Schaffung einer soliden Basis für eine stabile und nachhaltige sozioökonomische Entwicklung noch viele Hürden meistern.

Die jüngsten Reformprogramme, die Öffnung weiterer Branchen für private Engagements und neue Erleichterungen und Fördermaßnahmen für das Unternehmertum sprechen dafür, dass Usbekistan seine Potenziale noch
mehr als bisher in die internationale Kooperation einbringen kann und wird. Deutsche Firmen sind gut beraten, die sich auf dem aufstrebenden Markt bietenden Lieferchancen und Kooperationspotenziale gerade jetzt auszuloten. Viele Geschäftsfelder sind noch nicht besetzt. Deutsche Maschinen und Ausrüstungen und nicht minder verschiedenste Dienstleistungen genießen in der zentralasiatischen Republik einen traditionell guten Ruf.

Die vorliegende Publikation erscheint bereits zum sechsten Mal. Anliegen der Herausgeber ist, Usbekistan mittels makro- und sozioökonomischer Daten als einen perspektivreichen Wirtschafts- und Handelspartner vorzustellen und die Aufmerksamkeit der Leserschaft auf diesen, sich öffnenden und dynamisch reformierenden Zukunftsmarkt zu richten. Das Land erwartet heute zu Recht ein größeres Engagement der deutschen Wirtschaft.

Die Herausgeber
GTAI GERMANY TRADE & INVEST
AHK Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien DIHK AHK
DWK Deutscher Wirtschaftsklub in Usbekistan
DuWiRat DEUTSCH-USBEKISCHER WIRTSCHAFTSRAT
BVMW Bundesverband mittelständische Wirtschaft

Aus dem Inhalt:
06 Vorwort
Usbekistans Masterplan zur liberalen und offenen Wirtschaft trägt Früchte
10 Usbekistan auf einen Blick, Basisdaten
17 Wirtschaftliche Indikatoren
21 Industrieproduktion
24 Investitionen

29 Außenhandel
36 Energie
38 Währung, Inflation, Zinsen
40 Bankensektor
41 Staatshaushalt, Devisenreserven, Auslandsverschuldung 

43 Soziale Indikatoren
47 Ansprechpartner

50 Impressum

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USBEKISTAN IN ZAHLEN 2019 Wirtschaftliche und soziale Indikatoren

uz_2019 USBEKISTAN 2019

 „Chusch kelibsiz!“ – 
Herzlich willkommen in Usbekistan! 

Diese freundliche Begrüßung hat dank der Anfang 2017 gestarteten Liberalisierungs- und Reformwelle – die bis heute anhält – einen neuen Klang.
 Das bevölkerungsreichste Land Zentralasiens hat sich seit der Erlangung der Unabhängigkeit 1991 zu einem bedeutenden regionalen Wirtschaftszentrum mit einer breitgefächerten Industrie- und Dienstleistungsstruktur entwickelt.
Doch die Republik Usbekistan hat ihre Ressourcen für eine dynamische und nachhaltige Entwicklung nur marginal genutzt. Gründe dafür waren eine auf Autarkie ausgerichtete Wirtschaftspolitik, ein schwacher Privatsektor in strukturbestimmenden Sektoren, ein schwieriges geschäftliches Umfeld und kaum entwickelte regionale Kooperationen. Viele Reformansätze blieben Makulatur. Heute, knapp drei Jahre nach dem Amtsantritt des neuen Staatspräsidenten Schawkat Mirsijojew im Dezember 2016, ist Usbekistan kaum wiederzuerkennen.

Das Land startete ein in der zentralasiatischen Region beispielloses Projekt für eine umfassende und zügige Reformierung seiner Wirtschaft. Davon ist kein Sektor ausgenommen. In der Handelsliberalisierung, der Verbesserung der unternehmerischen Rahmenbedingungen und in der regionalen Kooperation hat das Land schon viel erreicht. Dennoch besteht weiterhin ein großer Nachholbedarf beim Abbau struktureller Schwächen, staatlicher monopolistischer Praktiken in der Wirtschaft, bürokratischer Hürden sowie von Defiziten in der Infrastruktur.

Unbestritten ist, dass der größte Verbrauchermarkt Zentralasiens als Wirtschafts- und Investitionsstandort an Attraktivität gewonnen hat. Allein im Jahr 2018 legten die Importe von Maschinen und Ausrüstungen im Vergleich zum Vorjahr um 65 Prozent auf mehr als 8,3 Milliarden US-Dollar zu. Davon entfielen hohe 86 Prozent auf Bezüge aus Ländern außerhalb der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Die Technologie-Importe dürften angesichts der zahlreich geplanten Investitionsprojekte in allen Branchen des Landes auch in den kommenden Jahren kräftig zulegen.

Die vorliegende Publikation erscheint zum fünften Mal. Anliegen der Herausgeber ist, Usbekistan mittels makro- und sozioökonomischer Daten als einen perspektivreichen Wirtschafts- und Handelspartner vorzustellen und die Aufmerksamkeit der Leserschaft auf diesen, sich öffnenden und dynamisch reformierenden Zukunftsmarkt zu richten.
Der große Wille der usbekischen Regierung zur beschleunigten Fortführung der Reformen und Lösung von noch offenen Fragen bei der Umsetzung der Reformagenda sprechen dafür, dass das Land künftig spürbare Erfolge in seiner Wirtschaftsentwicklung verbuchen wird. Die Republik Usbekistan erwartet zu Recht ein größeres Engagement der deutschen Wirtschaft.

Die Herausgeber

GTAI GERMANY TRADE / INVEST
AHK Delegation der Deutschen Wirtschaft in Zentralasien
DWK Deutscher Wirtschaftsklub in Usbekistan
Deutsch-Usbekischer Wirtschaftsrat

INHALTSVERZEICHNIS
3 Editorial
6 Vorwort
10 Usbekistan auf einen Blick
18 Bruttoinlandsprodukt
22 Industrieproduktion
25 Investitionen
29 Außenhandel
34 Energie
37 Währung, Inflation, Zinsen
39 Bankensektor
40 Staatshaushalt, Devisenreserven, Auslandsverschuldung

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2016-12 Bilddokumentation Präsidentschaftswahlen Usbekistan

2016-12 Bilddokumentation Präsidentschaftswahlen Usbekistan

Als Delegierter stelle ich über die Wahlen in Usbekistan folgenden Bericht zur Verfügung. Zu den Parlamentswahlen 12/2014 und Präsidentschaftswahlen 3/2015 wurde bereits ein ausführlicher Bericht vorgelegt und auf USBEKISTAN-ONLINE veröffentlicht. Die Aufgabe als deutscher Delegierter zu den Präsidentschaftswahlen 12/2016 wurde gewissenhaft mit erforderlicher Neutralität und Objektivität durchgeführt, kritisch hinterfragt. Dabei wurde eine besondere Aufmerksamkeit auf die korrekte Durchführung der Wahl nach internationalen Kriterien und demokratischen Grundsätzen gelegt. Insbesondere war es meine Aufgabe einen „Blick hinter die Kulissen“ zu werfen um alle Vorgänge des Wahlprozesses zweifelsfrei zu dokumentieren. Eine ausführliche Fotodokumentation steht separat zur Verfügung.

© Beitrag/Fotos: Gerhard Birkl

Hinweis: Die Broschüre mit dem Titel: 2016-12 Bilddokumentation Präsidentschaftswahlen Usbekistan kann unter folgendem LINK aufgerufen werden (ca. 4,4 MB):

 Hier ist der Link zur Publikation!

Bitte, rechnen Sie mit einer Wartezeit! Danke für Ihr Verständnis!

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Restaurants • Mit allen Sinnen geniessen

Restaurants • Mit allen Sinnen geniessen

Liebe Freunde Usbekistans,
mit letzter Mitteilung haben Sie einen ersten Eindruck von musischen Künsten und einen musikalischen Gruß aus der Hauptstadt Usbekistans, Taschkent erhalten. Mit der Ausgabe USBEKISTAN NEWS 03/2013 erfahren Sie mehr über die sagenhafte Welt, dem Mythos der alten Seidenstrasse mit dem unvergleichlichen Flair und orientalischen Zauber. Lassen Sie sich – „verzaubern und verführen“. In  Bayern gibt es ein gutes Sprichwort: „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“. Wo könnte das besser möglich sein, als mit allen Sinnen zu geniessen - natürlich in einem Usbekischen Restaurant!

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Die traditionelle usbekische Küche

Die traditionelle usbekische Küche

In der Ausgabe USBEKISTAN NEWS 03/2013 wurden verschiedene usbekische Restaurants vorgestellt. Bei vielen Lesern kam die Frage auf: „welche Nationalgerichte gibt es?, was kann man(n) unbedenklich essen und was sagt der europäische Gourmet über die mittelasiatische Küche?“. Natürlich können Sie am Besten bei einer Reise nach Usbekistan alles mit eigenen Augen sehen und die Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen lassen!

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Usbekische Spezialitäten

Usbekische Spezialitäten

Die usbekische Küche ist sehr reich an nationalen Gerichten und bietet zahlreiche Variationen von schmackhaften Speisen an. Der Gedanke an Plov, Manti, Pelmeni, Samsa, Shurpa, Lagman, Schaschlik und anderen kulinarischen usbekischen Gerichten lässt einem als Vorfreude das „Wasser im Munde“ zusammen laufen.

Das wichtigste und Hauptgericht des Landes ist das traditionelle Reisgericht Plov oder Osch, die usbekische Art der orientalischen Version des Pilaw von dem es unendlich viele Variationen und zu allen Gelegenheiten gibt.

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Land der edlen Früchte

Land der edlen Früchte

Man nennt Usbekistan ein Land tausender Früchte, denn unter der ständig scheinenden Sonne scheint alles besonders gut zu reifen...

Traditionell wird in Usbekistan als Nachtisch, je nach Saison und örtlicher Gegebenheit reichlich frisches Obst angeboten. Es zählt zur sprichwörtlich bekannten usbekischen Gastfreundschaft, dass bei Besuch von Freunden, Bekannten und als Zeichen der Gastfreundschaft immer ein buntes Sortiment an Obst aufgetischt wird.

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Zauber der Nacht...

Zauber der Nacht...

Wenn ein arbeitsreicher und hektischer Tag zu Ende geht, ist der Tag noch lange nicht zu Ende. Jetzt kommt die ersehnte Zeit um sich auszuruhen, neue Kräfte zu sammeln und Gelegenheit für einen erholsamen Feierabend. Es ist die Zeit für ein gemütliches Zusammensein, Abendessen, Treffen im Kreis mit der Familie und Angehörigen. Nach der Hitze des Tages mit Temperaturen im Sommer um die 40º... Grad im Schatten ist die Sehnsucht auf die erfrischende Kühle des Abends besonders groß.

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Der usbekisch orientalische Basar - Puls des Lebens

Der usbekisch orientalische Basar - Puls des Lebens

Das Land Usbekistan liegt im Zentrum der Großen Seidenstraße, ist der Mittelpunkt zwischen Ost und West, Kreuzung und Schnittpunkt von Kulturen und Nationen. Usbekistan ist reich an kulturellen Traditionen, Sitten und Gebräuchen, die sich die hier lebenden Völker, Nationen seit Jahrhunderten bewahrt und wo sich auch ungeschriebene Gesetzmäßigkeiten bewährt haben. Nirgendwo anders ist das Gefühl, sich in die Zeit der Alten Seidenstraße zu versetzen, eindrucksvoller, erlebnisreicher als auf einem usbekisch orientalischen Basar.

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Sonderausgabe zur Erinnerung Anläßlich des 619. Geburtstags von ULUGH BEG

Sonderausgabe zur Erinnerung Anläßlich des 619. Geburtstags von ULUGH BEG

Liebe Freunde Usbekistans,
zum Andenken an den 619. Geburtstag von Mirzo Ulugh Beg (Mīrzā Muhammad Taragay ibn Schāh-Ruch Ulugh-Beg * 22.3.1394; † 27.10.1449), einem der größten und bedeutendsten Astronomen, eine Extra Ausgabe von USBEKISTAN NEWS. Die Erkenntnisse aus den Entdeckungen von Ulugh Beg reichen bis in die Neuzeit und sind ein einzigartiges Erbe für die ganze Menschheit. Im Jahr 1437 bestimmte er die Länge des astronomischen Jahres mit 365 Tage 6 Stunden 10 Minuten 8 Sekunden. Wie sich herausstellte, betrug der Messfehler - gegenüber heutigen, modernsten Messmethoden – lediglich nur 58 Sekunden!.

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Ist Kunst eine Frage der Kultur? die schönen Künste in Usbekistan/Taschkent

Ist Kunst eine Frage der Kultur? die schönen Künste in Usbekistan/Taschkent

Liebe Freunde Usbekistans,
viele Touristen die nach Usbekistan kommen, kennen die Hauptstadt von Usbekistan TASCHKENT eigentlich nur als Zwischenstation bei der An- bzw. Abreise von/zu den UNESCO Weltkulturstätten Samarkand, Buchara, Chiwa, Shahrisabz. Dabei hat die Metropole (2,5 Mio Einwohner, 50 km Durchmesser) mit seiner mehr als 2.000 jährigen Geschichte als „Schasch bzw. Bikent, die Stadt aus Stein“ eine Fülle an kulturellen Erlebnissen anzubieten. Bikent, die Stadt aus Stein“ eine Fülle an kulturellen Erlebnissen anzubieten. Mit dieser Ausgabe von USBEKISTAN NEWS 02/2013 erhalten Sie einen  Einblick in die faszinierende Welt des Orients, dem märchenhaften Zauber der alten Seidenstrasse, mit einem eigenen, modernen usbekischen Stil.

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Historische Dokumente • Mythos Seidenstrasse

Historische Dokumente • Mythos Seidenstrasse

Liebe Freunde Usbekistans,
...wie schnell doch die Zeit vergeht. Die erste Woche im Neuen Jahr 2013 ist schon vorbei… vor ca. zwei Monaten fand der Vortrag USBEKISTAN, UNESCO Weltkulturerbe Samarkand statt, was war wichtig vor einem Jahr?, was passierte in den letzten 5 Jahren in Usbekistan? Wie war das Leben, Kultur, Architektur vor 100 Jahren in Mittelasien?. Auf der Suche nach historischen Dokumenten für meine  Usbekistan Vorträge bin ich u.a. auf Hugues Krafft gestossen, ein Franzose, der unter Verwendung von Silberbromid-Fotoplatten eine erste Fotografische-Dokumentation aus "Turkestan"/ Usbekistan in den Westen brachte.

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USBEKISTAN IN ZAHLEN 2018 Wirtschaftliche und soziale Indikatoren

Broschuere_USBEKISTAN_in_Zahlen_2018

„Chusch kelibsiz!" –
 Herzlich willkommen in Usbekistan! 

Dieser Satz hat dank der aktuellen Reformen in Usbekistan einen neuen Klang. Seit der Erlangung der Unabhängigkeit 1991 hat sich die Republik Usbekistan zwar zu einem bedeutenden regionalen Wirtschaftszentrum mit einer breitgefächerten Industrie- und Dienstleistungsstruktur entwickelt. Doch das mit 33 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Land in Zentralasien war relativ autark und galt im internationalen Vergleich als schwieriger Wirtschaftspartner. In der Konsequenz ist dieser interessante Markt in der Wahrnehmung Deutschlands immer noch unterbelichtet.

Das große ökonomische Potenzial der GUS-Republik, ein über Jahre hinweg stabiles Wirtschaftswachstum und vor allem die seit Ende 2016 begonnenen Reformen sprechen für mehr Aktivitäten deutscher Unternehmen in dem Land. Mitte Mai 2018 besuchte die seit über 10 Jahren größte deutsche Wirtschaftsdelegation Usbekistan. Ein Vertreter der Delegation brachte das Fazit der Reise mit folgenden Worten auf den Punkt: „Bezüglich der Reformen und Marktmöglichkeiten ist die große Skepsis der deutschen Wirtschaft einer ehrlichen Neugier gewichen".

Die vorliegende Publikation erscheint zum vierten Mal. Anliegen der Herausgeber ist, Usbekistan mittels eines aktuellen Überblicks über die wichtigsten makro- und sozioökonomischen Daten als einen perspektivreichen Wirtschafts- und Handelspartner vorzustellen und die Aufmerksamkeit der Leserschaft auf diesen sich gegenwärtig öffnenden und dynamisch reformierenden Zukunftsmarkt zu richten. Dank der im Herbst 2017 erfolgten Devisenliberalisierung einschließlich der Einführung eins mehr realistischen einheitlichen Wechselkurses, der gestarteten Implementierung internationaler Standards in die nationale Datenerhebung und der zunehmenden Transparenz in vielen Bereichen gibt es heute eine schon deutlich verbesserte Ausgangsbasis für eine mehr glaubwürdige gesamtwirtschaftliche Analyse des Landes.
Die seit Ende 2016 amtierende usbekische Regierung ist ernsthaft bemüht, die einheimische Wirtschaft beschleunigt voranzubringen und diese in die Weltwirtschaft zu integrieren. Forcierte staatliche Investitionen in Schwerpunktbranchen, eine massive Förderung des Privatsektors, eine spürbare Vertiefung der regionalen Kooperation und vor allem die weitere Liberalisierung und Marktöffnung der Wirtschaft sind wichtige neue Akzente ihrer Wirtschaftspolitik. Die Republik Usbekistan erwartet zu Recht ein größeres Engagement der deutschen Wirtschaft.

Die Herausgeber

Aus dem Inhalt:
VORWORT
• Usbekistan packt lang erwartetes Reformprogramm an
• Geschäftsklima schon deutlich verbessert
• Kein Ende des Reformmarathons ins Sicht
• Regionale Kooperation kommt wieder in Fahrt
• Gute Wachstumsaussichten für 2018 und 2019
• Zeit ist reif für mehr Außenhandel und ausländische Investitionen

USBEKISTAN AUF EINEN BLICK
• Basisdaten

• Mitglied in internationalen Wirtschaftszusammenschlüssen und -abkommen
• 
Beziehungen Deutschlands zu Usbekistan
• Infrastruktur
• Einschätzung des Geschäftsumfeld
• Präsident und Regierung
• Diplomatische Vertretung
• Administrative Gliederung

WIRTSCHAFTLICHE INDIKATOREN
• Bruttoinlandsprodukt
• Industrieproduktion
• Produktion nach wichtigsten Industriesektoren
• Industrieproduktion nach Hauptzweigen
• Wachstum der Bruttoanlageinvestitionen
• Volumen der Bruttoanlageinvestitionen
• Ausländische Direktinvestitionen in Usbekistan
• Zufluss ausländischer Investitionen und Kredite in das Grundkapital
• Branchenstruktur der ausländischen Investitionen und Kredite
• Außenhandel Usbekistans
• Wichtigste Export- und Importgüter Usbekistans 2017
• Bilateraler Handel: Usbekistan - Deutschland
• Hauptbezugsländer Usbekistans
• Hauptabnehmerländer Usbekistans
• Inflation, Zinsen, Währung
• Bankensektor
• Staatshaushalt
• Gold- und Devisenreserven
• Bruttoauslandsverschuldung
• Energie
• Förderung von Erdgas

• Förderung von Erdöl und Gaskondensat
• Förderung von Kohle
• Stromerzeugung​

SOZIALE INDIKATOREN
• Einkommen der Bevölkerung

• Arbeitsmarkt

• Löhne und Renten


IMPRESSUM
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USBEKISTAN - 25 Jahre Unabhängigkeit

USBEKISTAN - 25 Jahre Unabhängigkeit

25 Jahre Unabhängigkeit Usbekistans – ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Landes. Am 31. August 1991 wurde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Unabhängigkeit und Gründung der Republik Usbekistan ausgerufen. Der 1. September wurde zum Nationalfeiertag erklärt. Zu diesem Anlass möchten wir dem Land Usbekistan unsere besondere Aufmerksamkeit schenken und gratulieren dem Usbekischen Volk zum 25. Jahrestag der Gründung der Republik sehr herzlich. Zweifelsohne gab es in die letzten Jahren stürmische Entwicklungen und Herausforderungen, es gab und gibt viele gesellschaftliche, wirtschaftliche Veränderungen die gemeistert werden mussten. Von sicherer Hand geführt entwickelte sich das junge Land zu einer der leistungsstärksten Nationen in ganz Zentralasien, hat in seiner Entwicklung einen eigenen, selbstbestimmten Weg – die Usbekische Lösung gefunden.

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