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Pariser Museen präsentieren - Nukus Sammlung & „Schätze der Oasen Usbekistans“

Nikolaus Karachan. Ein Teehaus neben einem Haus unter Ulmen; Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakstan

Im November 2022 wurde im Louvre in Paris eine große Ausstellung eröffnet, die dem kulturellen Erbe Usbekistans gewidmet ist. Eine weitere Ausstellung zum gleichen Thema findet ebenfalls im November im Arab World Institute statt. Dies wurde in einer Pressemitteilung des usbekischen Außenministeriums (MFA) gemeldet.

Die erste Ausstellung mit dem Titel „Schätze der Oasen Usbekistans. At the Crossroads of Caravan Routes“ findet vom 23. November 2022 bis 6. März 2023 im Louvre statt. Die zweite Ausstellung „Road to Samarkand, wonders of silk and gold“ findet vom 23. November 2022 bis 4. Juni 2023 im Arab World Institute statt. Entsprechende Vereinbarungen wurden zwischen Vertretern des Fonds für die Entwicklung von Kultur und Kunst beim Ministerkabinett Usbekistans, dem Louvre und dem „Institut der Arabischen Welt“ unterzeichnet.

„Die Ausstellungen in Paris sind eine hervorragende Gelegenheit, das reiche kulturelle Erbe unseres Landes auf internationaler Ebene zu präsentieren. Das Arab World Institute veranstaltet eine Ausstellung, die usbekischen Textilien und Trachten gewidmet ist. Das Kunsthandwerk der Regionen ist ein wichtiger Teil des reichen kulturellen Erbes Usbekistans. Luxuriöse Stickereien, Textilien, Holzschnitzereien und exquisite Silberwaren sind das, worauf wir heute stolz sind. Einige dieser Produkte, wie gesteppte Gewänder – Chapans, traditionelle Stickereien – Suzani und Stoffe – Ikats, werden noch heute im täglichen Leben in Usbekistan verwendet. Die Ausstellungen in Paris werden natürlich die Mission der Stiftung erweitern, unsere Kultur auf internationaler Ebene zu bewahren und zu fördern und das Interesse an unserem Land zu steigern“, sagte Gayane Umerowa.

„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der Stiftung an diesem einzigartigen Projekt zu arbeiten. Die Erforschung der archäologischen Ruinen in Buchara begann bereits 2009, und die Idee der Ausstellung wurde 2017 geboren, als wir über die Möglichkeit nachdachten, das Erbe Usbekistans im größten Museum der Welt, im Louvre zu zeigen.“ Die Zusammenarbeit mit der Stiftung wurde durch die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Zusammenarbeit während des offiziellen Besuchs des Präsidenten der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev in Paris im Dezember 2018 gesichert.


Ausstellung im Arab World Institute – Nukus-Sammlung russischer Avantgarde

Am 22. November eröffnete das INSTITUT DU MONDE ARABE (IMA) in Paris eine Ausstellung einzigartiger Werke der angewandten Volkskunst Usbekistans, die in der Zeit von der Mitte des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sind.
In Frankreich werden erstmals mehr als 300 Exponate aus neun großen Museen Usbekistans dem internationalen Publikum präsentiert. Darunter befinden sich Sammlungen von Textilien, Kleidung und Schuhen, Hüten, Schmuck sowie 24 Gemälde der turkestanischen und russischen Avantgarde aus dem Savitzky State Museum of Art in Nukus.
Das Museum wurde 1966 gegründet und trägt den Namen „Louvre in der Wüste“. Hier befindet sich die weltweit zweitgrößte Sammlung russischer Avantgarde – nach dem Staatlichen Russischen Museum in St. Petersburg. Die Sammlung umfasst Werke von so prominenten Künstlern wie Robert Falk, Lyubov Popova, Alexander Shevchenko, Alexander Osmerkin, Vasily Chekrygin, Kliment Redko, Nikolay Ulyanov, Alisa Poret, Alexander Volkov, Alexander Nikolaev (Usto-Mumin), Mikhail Kurzin, Viktor Ufimtsev und viele andere.

Ural Tansykbaev. Kumgan. 1935. Öl auf Leinwand. Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakstan, benannt nach I. V. Savitsky 

Nina Kaschina. Bei Sher Dor. 1928. Öl auf Leinwand. Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakstan, benannt nach I. V. Savitsky

Der Louvre beherbergt eine große Ausstellung, die dem kulturellen Erbe Usbekistans gewidmet ist

Am 24. November eröffnet in Paris im Louvre eine weitere Ausstellung, die dem kulturellen Erbe Usbekistans gewidmet ist – „Schätze der Oasen Usbekistans. An der Kreuzung der Karawanenwege.“
Die Ausstellung im Louvre zeigt Meisterwerke aus den Sammlungen usbekischer Museen von der vorislamischen Zeit bis zur Zeit der Timuriden.

„Wir entwickeln Szenografie und immersiven Raum mit Bildern der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Afrosiab und Varakhsha. Außerdem schließen wir die Arbeit am Buchkatalog der Ausstellung ab“, sagte Yannick Lintz, Kurator der Ausstellung und Leiter der Abteilung für Islamische Kunst im Louvre. 
Der Fonds für die Entwicklung von Kultur und Kunst initiierte in Zusammenarbeit mit Spezialisten aus Frankreich die Restaurierung von 70 Artefakten in Vorbereitung auf die Ausstellung im Louvre.

Fresken von Afrosiab. Foto: Usbekisches Außenministerium

Foto der Wandmalerei im Palast der Herrscher von Buchara in der Siedlung Varakhsha aus der Ausstellung des Staatlichen Kunstmuseums Usbekistans; Foto: Usbekisches Außenministerium

Schmuck; Foto: Usbekisches Außenministerium

Seite des Kattalangar Koran, VIII Jahrhundert; Foto: Usbekisches Außenministerium

Besonders hervorzuheben ist, dass die Liste der Exponate den berühmten Koran von Kattalangar enthält, von dem zwei Seiten in der Ausstellung präsentiert werden. Besucher der Ausstellung können seine einzigartige Kalligraphie und Miniaturen sehen, es wurde eine spezielle Ausstellungsbox für die Präsentation des Korans vorbereitet.

Ein weiteres einzigartiges Artefakt ist die Buddha-Statue "Girlandenträger" (1. Jahrhundert v. Chr. - 1. Jahrhundert n. Chr.). Die Besucher der Ausstellung können zwölf Miniaturen sehen, die über die Geschichte der Ära des Emirats Buchara erzählen, sowie Fragmente einer Holztafel aus dem 6.-7. Jahrhundert aus der Siedlung Kafir-kala (Samarkand).

Buddha-Figur; Foto: Usbekisches Außenministerium

Skulptur "der Prinz"; Archäologisches Museum Termez; Dalverzin Tepe, 1.-3. Jh. n. Chr.; Foto: G. Birkl - USBEKISTAN-GALERIE

Insgesamt umfasst die Ausstellung im Louvre 169 Exponate aus einem Zeitraum von fast zwei Jahrtausenden. Louvre Exhibition - Katalog (PDF)

Ausstellung: Arab World Institute - 23. November 22 bis 4 Juni 23 

Ausstellung - Schätze der Handwerkskunst, die die usbekische Identität ausmachen
„Auf den Straßen von Samarkand“ verdeutlicht die Renaissance der handwerklichen Pracht im 19. und frühen 20. JahrhundertJahrhundert, konstitutiv für die usbekische Identität. Dabei spielen Textilien nach dem Vorbild der Mächte der islamischen Welt eine große Rolle; Unter den vielen Kunstformen Usbekistans nimmt insbesondere die Buchara-Stickerei einen besonderen Platz ein. Während des Emirats Buchara (1785-1920) erreichte die Goldstickerei ihren Höhepunkt und ihren Ruhm in Bezug auf Technik, Qualität und vor allem Kreativität. Eine Reihe prunkvoller und monumentaler Produkte – Chapans, Kleider, Kopfbedeckungen, Schabracken, die Farben und Gold mischen –, die dem Hof und diplomatischen Geschenken vorbehalten waren, wurden ausschließlich in der privaten Werkstatt des Emirs hergestellt und zeugen von seiner opulenten Lebenskunst. Viele andere Stücke sind während der gesamten Ausstellung zu entdecken und bieten eine breitere Perspektive der damaligen Gesellschaft, darunter die berühmten Ikats und ihre Anthologie der Farben,

Ein Land der Inspiration für Maler
Um die Jahrhundertwende war Turkestan – das Gebiet, das die spätere Republik Usbekistan umfasste – das bevorzugte Ziel vieler Künstler aus Zentralasien und Russland. In den 1920er Jahren wurden neue Kunstschulen gegründet; Eine usbekische Schule wird gegründet, deren Leiter Alexandre Volkov (1886-1957) übernimmt. Die Maler werden dieses Territorium entdecken und im Reichtum der Landschaften, Formen, Farben und Gesichter Zentralasiens eine einzigartige Inspiration finden. So finden wir in den bearbeiteten Themen, den Teppichen, Susanis, Chapans und Ikats, die in der Ausstellung präsentiert werden, jeden Künstler, der sich dieser Suche nach Anderswo und Exotik nähert, indem er seinem eigenen Stil folgt.
Gesamtkuratorin: Yaffa Assouline, Kuratoren: Élodie Bouffard, Philippe Castro und Iman Moinzadeh

Quelle: fergana.media; Titelbild: Nikolaus Karachan. Ein Teehaus neben einem Haus unter Ulmen, 1920er Jahre. Leinwand, Öl. Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakstan, benannt nach I. V. Savitsky

Empfohlene LINKS
USBEKISTAN-ONLINE • USBEKISTAN-GALERIE | Termez - Archäologisches Museum
Taschkent - Museum der Geschichte | USBEKISTAN-ONLINE • MEDIATHEK


WIKIPEDIA - LOUVRE | Institut du monde arabe | Kunstmuseum NUKUS - Sawitsky Museum of Art
corpuscoranicum.de - Katta Langar Koran
Internationale Koran Nachrichtenagentur (IQNA)Geschichte des usbekischen Manuskripts des Heiligen Korans im Louvre-Museum
BBC News - Uzbek and Sevimli TV bring the story of Katta Langar Qur'an
KUN.uz - Oldest Quran manuscripts - Quran of Osman and Quran Katta Langar to be presented in Tashkent
Imarabe.org - expositions
LOUVRE | INSTITUT DU MONDE ARABE (IMA)
NUKUS MUSEUM OF ART
THE STATE MUSEUM OF ART OF THE REPUBLIC OF KARAKALPAKSTAN named after I.V.SAVITSKY

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Edle Tiere - Schafzucht in Usbekistan - Ausstellung von reinrassigen Widdern

UZ Wettbewerb Schafzucht ;Foto UZA.uz
Die Menschen jubeln jedes Mal lautstark, wenn die über einen Meter großen, fleischigen Widder mit einem Gewicht von hundertfünfzig Kilogramm auf der Waage stehen.

Viele Menschen beobachteten mit Bewunderung die aus Pakistan mitgebrachte und an die klimatischen Bedingungen Usbekistans angepasste Schafrasse „Shaalpang Kulak“ Kayla Dumba. Der neu geschaffene Steppen-Schafstall „Fergana-Rishton“ war mit Zuschauern übervoll.

Die „Ausstellung reinrassiger Widder“, die im modernen Schafzuchtkomplex „Nur“ im Bezirk Zangiota in der Region Taschkent organisiert wurde, war eine der besonderen interessanten Veranstaltungen.

Der 192 Kilogramm schwere „Admiral“ eines Bauern aus Kuvasoi gewann bei der Ausstellung reinrassiger Widder. Foto: Darakchi.uz

Diese Ausstellung, die zum ersten Mal vom Staatlichen Komitee für die Entwicklung der Veterinärmedizin und Tierhaltung organisiert wurde, präsentierte fast hundert Zuchtböcke aus allen Regionen der Republik Usbekistans. Nach Angaben des Komitees werden die Schafrassen Merino, Romanov, Edilboy, Dorper und die Ziegenrassen Angor, Murciano und Zanen aus dem Ausland eingeführt und gezüchtet.

Usbekische Schafrasse; Foto: DARYO

Bei der Eröffnungszeremonie der Ausstellung sprachen Beamte des Staatlichen Komitees für die Entwicklung der Veterinärmedizin und Tierhaltung der Republik Usbekistan, Spezialisten für Zucht und Selektion aus Kirgisistan und Kasachstan. Es wurden Meinungen über die auf diesem Gebiet in unserem Land erzielten Ergebnisse, Zukunftspläne und die Bedeutung der Ausstellung geäußert.

Quelle UZA/Darakchi.uz; Fotos: Titelbild UZA.uz; Fotos: DARYO.uz, Darakchi.uz

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA - Liste von Schafrassen | Karakulschaf | Karakul sheepFat-tailed_sheep
Verbände für Schaf- und Ziegenzucht in Deutschland
Schaf-Portal von VDL und WDL

YOUTUBE: UZBEKISTAN - The Mutant Kardashian Sheep of Uzbekistan!!! Cooked 8 Ways!!

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Deutschland und Usbekistan verstärken mit Zusagen in Rekordhöhe die Zusammenarbeit

Samarkand - Park Ewige Stadt; Foto: Bodo Thöns
Pressemitteilung vom 17. November 2022 | Deutschland unterstützt mit Rekordzusagen Reformvorhaben der usbekischen Regierung in den Bereichen Gesundheit, ökologische Transformation und Verwaltungsmodernisierung. 

Das vereinbarte der Parlamentarische Staatsekretär im Entwicklungsministerium, Niels Annen, mit der Regierung der Republik Usbekistan in Taschkent. Bei den Regierungsverhandlungen hat Deutschland entwicklungspolitische Unterstützung für Usbekistan in einer Gesamthöhe von bis zu 195 Millionen Euro für den Zeitraum 2022 bis 2023 vereinbart. Dabei handelt es sich um die mit Abstand höchste Zusage in der Geschichte der deutsch-usbekischen Zusammenarbeit.

Niels Annen: „Der unverminderte Reformwille der usbekischen Regierung und die weitreichenden politischen und wirtschaftlichen Reformen, die seit 2016 bereits erfolgreich umgesetzt wurden, verdienen unsere Anerkennung. Die spiegelt sich auch in unserer immer intensiveren Zusammenarbeit wider. Wir haben unsere Unterstützung auf ein neues Niveau gehoben, um die Modernisierungsstrategie Usbekistans voranzubringen.“

Als Schwerpunkte der entwicklungspolitischen Kooperation vereinbarte Staatssekretär Annen den Aufbau eines leistungsfähigen Gesundheitssystems, Unterstützung bei der grünen Umgestaltung der Wirtschaft und nachhaltiger Stadtentwicklung sowie die Stärkung von Rechtsstaatlichkeit, einer leistungsfähigen, transparenten Verwaltung und die Förderung zivilgesellschaftlicher Vorhaben.

Ein Leuchtturmvorhaben der deutsch-usbekischen Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich ist die Einführung und Wartung medizinischer Hochtechnologie. Neben der Ausstattung von usbekischen Krankenhäusern mit den notwendigen Geräten berät Deutschland bei der Verbesserung der medizinischen Grundausbildung, sowie der Postgraduierten-Fortbildung in fachgerechtem Umgang, dem Management und der Wartung spezieller Medizintechnologie.

So werden Aus- und Fortbildungsprogramme unter Einbeziehung internationaler Standards und deutscher Universitätskliniken in den Bereichen Endo-Chirurgie, Endo-Gynäkologie, Endo-Urologie, Kinderchirurgie, Neonatologie, Notfallmedizin und bildgebender Diagnostik weiterentwickelt. Staatssekretär Annen konnte sich beim Besuch einer modernen Klinik in Samarkand vom hohen medizinischen Standard überzeugen, der durch die deutsch-usbekische Entwicklungszusammenarbeit ermöglicht und weiter ausgebaut wird.

Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung



Empfohlene LINKS

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
BMZIm Herzen Zentralasiens
BMZUSBEKISTAN
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Armutsminderung im strategischen Rahmen der regionalen Zusammenarbeit (OTS)

Samarkand Gipfeltreffen; Foto: Pressedienst des Präsidenten (UZ)
Das Problem der weltweiten Armut ist überall auf der Welt ein aktuelles Thema. Die Bekämpfung der Armut scheint eines der Hauptziele der Sozial- und Wirtschaftspolitik eines jeden Staates zu sein.

Wissenschaftler und Experten aus verschiedenen Bereichen sind sich darin einig, dass Armut nicht immer auf wirtschaftliche Ursachen zurückzuführen ist, sondern dass die Lebensqualität und der Lebensstandard der Bevölkerung, der Rückgang des Einkommens und die Unfähigkeit, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, häufig auf den Ausbruch und die Ausbreitung militärischer und politischer Konflikte und die Verschlechterung der Umweltsituation zurückzuführen sind.

Die Verringerung der Armut ist ein ständiger Schwerpunkt der globalen Entwicklungsagenda und der verstärkten wirtschaftlichen Zusammenarbeit, was stets zu gemeinsamen Lösungen und Strategien zur Verbesserung der Lebensqualität und des Lebensstandards der Bevölkerung führt.

In dieser Richtung besteht eines der Ziele der Organisation der turksprachigen Staaten darin, günstige Bedingungen für Handel und Investitionen, den freien Verkehr von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Technologie sowie die Erleichterung von Finanz- und Bankgeschäften zu schaffen.

Usbekistan baut die Zusammenarbeit mit den Ländern des Rates der Türkischsprachigen Staaten, vor allem mit den Nachbarländern, konsequent aus. Und in dieser Richtung ist es sehr wichtig, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, den Handel und das Unternehmertum zu entwickeln und Investitionen anzuziehen. Während der letzten Gipfeltreffen der Organisation der turksprachigen Staaten in den Jahren 2019-2021 hat Usbekistan eine Reihe von Initiativen in dieser Richtung vorgeschlagen, insbesondere die Einrichtung des Forums junger Unternehmer und die Abhaltung eines Treffens in Usbekistan. Vom 19. bis 21. September 2021 fand in Taschkent das Erste Forum junger Unternehmer aus den turksprachigen Ländern statt, an dem mehr als 250 junge Vertreter aus den Wirtschaftskreisen der Mitgliedstaaten teilgenommen haben, sowie das 5. Treffen der Jugend- und Sportminister der OTS-Mitgliedstaaten.

In Zukunft ist die Organisation der Turkstaaten für Usbekistan eine Plattform für eine effektive und fruchtbare Zusammenarbeit und ein großes Potenzial, das noch ausgeschöpft werden muss, insbesondere bei der Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten. Die OTS wurde in erster Linie auf der Grundlage gemeinsamer historischer, kultureller und ethnischer Bindungen zwischen den Mitgliedsstaaten gegründet, aber auch die Stärkung und Vertiefung der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich wird intensiv vorangetrieben. Experten weisen darauf hin, dass die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, die Investitionskooperation und die industrielle Zusammenarbeit im Rahmen der Organisation ein neues Niveau erreicht haben. 

Es ist bemerkenswert, dass dies die vorrangigen Richtungen der Zusammenarbeit Usbekistans mit den OTS-Ländern sind. Die erfolgreiche Entwicklung gemeinsamer Projekte der OTS-Mitgliedstaaten, die die Effizienz der Handels- und Wirtschaftskooperation erhöhen, verbessert die Zusammenarbeit bei der Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung dieser Länder erheblich. Zu diesen Projekten gehören der internationale Handelshafen Alyat in Aserbaidschan, Dostlug in Kasachstan, der Hafen Kuryk in Aktau, die Eisenbahnlinie Baku-Tiflis-Kars und der Straßenkorridor Andischan-Osch-Kaschgar.

Ansprache der Repräsentanten der Organisation der Turkstaaten; Foto: UZA

Der usbekische Präsident Sh. M. Mirziyoyev betont in seinen Reden auf den OTS-Gipfeltreffen immer wieder die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmensstrukturen zu stärken.
Zu diesem Zweck trägt die funktionierende Türkische Industrie- und Handelskammer, die ein Hilfsorgan der OTS ist, zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Geschäftskreisen der Turkstaaten bei, vor allem durch die Interaktion der Handelskammern der Mitgliedsländer. Zu ihren Mitgliedern gehören der Nationale Unternehmerverband Aserbaidschans, die Nationale Unternehmerkammer Kasachstans, die Industrie- und Handelskammer Kirgisistans, die Union der Kammern und Warenbörsen der Türkei und die Industrie- und Handelskammer Usbekistans sowie die Industrie- und Handelskammer Ungarns.

In Usbekistan ist die Entwicklung des Unternehmertums einer der strategischen Bezugspunkte für die Verbesserung des sozioökonomischen Potenzials der Bevölkerung, auch im Rahmen der Maßnahmen zur Armutsbekämpfung.

Die Zusammenarbeit innerhalb der OTS in dieser Richtung ist eine wichtige Agenda, da gemeinsame Projekte, Lösungen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit dem Thema der Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten eine neue Ebene verleihen können.

Beitrag: V.S. Alekseeva, Doktor der soziologischen Wissenschaften, stellvertretende Professorin, Nationale Universität von Usbekistan

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Stärkung der Lebensmittelsicherheit innerhalb der Organisation der Turkstaaten

Flagge Organization of turkic states; Quelle Wikipedia
Der globale Lebensmittelmarkt ist derzeit sehr schwankend. Der Anstieg der weltweiten Lebensmittelpreise begann mit der Coronavirus-Pandemie im Mai 2020 und die Preise sind immer noch recht hoch.

Nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) erreichten die Lebensmittelpreise im März 2022 den höchsten Stand seit 1990 (d. h. seit Beginn der Überwachung). Dies war auf einen Rekordanstieg der Preise für Pflanzenöle, Getreide und Fleisch sowie auf einen deutlichen Anstieg der Preise für Zucker und Milchprodukte zurückzuführen. Nach dem "ersten Schock" begannen die Preise langsam zu sinken. Im Oktober 2022 sind die weltweiten Lebensmittelpreise seit ihrem Höchststand im März dieses Jahres um 14,9 % gesunken, aber dieser Wert ist um 2,0 % höher als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2021.

Die FAO hat mehrfach betont, dass die Lebensmittelhandelspolitik eine entscheidende Rolle bei der Beseitigung des Hungers in der Welt bis 2030 spielt und dass Ernährungssicherheit nicht nur Selbstversorgung mit Lebensmitteln bedeutet. Daher sollte jedes Land bestrebt sein, genügend Nahrungsmittel für den heimischen Bedarf zu produzieren, allerdings nur, wenn es einen komparativen Vorteil hat, und es sollte auch in der Lage sein, die zur Deckung des Bevölkerungsbedarfs erforderliche Menge an Nahrungsmitteln einzuführen.

In diesem Zusammenhang steigt die Bedeutung der Entwicklung der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ländern. Je mehr Länder die Zusammenarbeit und die Handelsbeziehungen ausbauen, desto größer ist die Ernährungssicherheit, desto vielfältiger ist die Ernährung der Bevölkerung und desto besser ist die Gesundheit der heutigen und künftigen Generationen.

Das erste Gipfeltreffen der Organisation der Turkstaaten, die als Ersatz für den Türkischen Rat gegründet wurde und am 11. November in Samarkand stattfand, ist eine weitere Gelegenheit für die Mitgliedstaaten, die Ernährungssicherheit zu verbessern.

Dies wird durch die Tatsache bestätigt, dass die Mitgliedstaaten der Organisation der Turkstaaten zusammen Agrar- und Ernährungsprodukte im Wert von rund 29,6 Mrd. USD auf den Weltmarkt liefern. Gleichzeitig entwickeln sie aktiv den Export von Agrar- und Ernährungsprodukten. In den letzten fünf Jahren ist sie um fast 30 % gestiegen.

Usbekistan wurde am 14. Oktober 2019 Vollmitglied des Kooperationsrats der turksprachigen Staaten (jetzt Organisation der Turkstaaten (OTS)).

Im Rahmen der Entwicklung der Zusammenarbeit mit den OTS-Mitgliedstaaten ist der Handelsumsatz mit Agrar- und Ernährungsprodukten in den letzten fünf Jahren um das 1,9-fache auf fast 1,6 Milliarden USD gestiegen.

Abbildung: Entwicklung Export/Import; Quelle: UNComtrade
Handelsumsatz Usbekistans mit Agrar- und Ernährungsprodukten mit anderen Mitgliedsländern der Organisation Türkischer Staaten, Millionen USD

Diese Angaben zum Handel zwischen den OTS-Mitgliedsländern liegen um ein mehrfaches unter dem potenziellen Niveau des gegenseitigen Lebensmittelhandels. Die Verbesserung der Zusammenarbeit in der landwirtschaftlichen Produktion und die Schaffung günstiger und attraktiver Bedingungen für die Erweiterung der Handelsbeziehungen innerhalb der Organisation wird mittelfristig zu einer der wichtigsten Herausforderungen.

In diesem Jahr (Juli 2022) fand bereits das erste Treffen der Landwirtschaftsminister der TSO-Mitgliedsstaaten statt, und in Taschkent wurde das erste Türkische Agrarforum mit mehr als 300 Vertretern von Fachministerien, internationalen und regionalen Organisationen und der Wirtschaft der Mitglieds- und Beobachterländer organisiert.

Das Ministertreffen führte zur Unterzeichnung eines Kommuniqués über die Einrichtung von Unterarbeitsgruppen von Experten zu den wichtigsten Bereichen der Zusammenarbeit in der Landwirtschaft, einschließlich der Einführung moderner Technologien und innovativer Lösungen, der rationellen Nutzung von Land- und Wasserressourcen sowie des Austauschs von Erfahrungen und Kenntnissen, der Anwendung bewährter Verfahren und der wissenschaftlichen Forschung.

Die Beobachterländer der OTS sind ebenfalls aktiv an der Zusammenarbeit in Fragen der Ernährungssicherheit beteiligt. So plant Usbekistan mit Hilfe ungarischer Experten, die Einfuhren von Pflanzkartoffeln bis 2024 durch die Lokalisierung und Auswahl von Sorten und andere Entwicklungen im neuen usbekisch-ungarischen Kartoffelforschungszentrum vollständig zu ersetzen.

Mit wirtschaftlichen Dialogen, Synergien und vertrauensbildenden Mechanismen hat die OTS das Potenzial, ein wirksames Instrument zur gemeinsamen Bewältigung neuer Herausforderungen und Bedrohungen der Ernährungssicherheit angesichts der Schwankungen auf den Weltmärkten zu sein.

Quelle: Dr. Beruniy S. Alimov ist Direktor des New Media Education Center, einer kürzlich gegründeten NGO in Usbekistan. Er absolvierte die Journalismusabteilung der Nationalen Universität von Usbekistan (1995) und den Kurs für Nachrichtenagenturjournalismus am Indischen Institut für Massenkommunikation (1994). Erhielt wissenschaftliche Abschlüsse, PhD (2018) und DSc (2021), mit Dissertationen zum Thema „Probleme des Bildes Usbekistans in den internationalen Medien“. Er betreibt einen Blog, beruniyalimov.uz, und ist mit fünftausend Freunden auf Facebook aktiv. Er ist außerdem Leiter des Medienforschungsinstituts an der Uzbek State World Languages University.


Empfohlene LINKS:

WIKIPEDIA - Organisation der Turkstaaten (OTS)
Project Syndicate - DJOOMART OTORBAEV - Eine perfektere Türkische Union?
Quantara - Die Türkei und Zentralasien - Auf dem Weg zur Regionalmacht
Facebook - Die Geschichte der Turkstaaten

ORGANIZATON OF TURKIC STATES (OTS)
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Eine starke Frau in einer Männerwelt – die Gelehrte Fatima Al-Samarqandi

Fatima Al-Samarqandi; Abbildung dailysabah.com

Fatima al-Samarqandi wurde im 12. Jahrhundert in Samarkand, einem damals wichtigen Zentrum der islamischen Welt, geboren und ist eine prominente weibliche Figur der islamischen Geschichte, die Expertin für islamisches Recht und auch eine begabte Kalligraphin war.

Wann immer ich einen Bekannten frage, wer die führenden Muslime des 21. Jahrhunderts sind, erhalte ich als Antwort Namen wie Nouman Ali Khan, Hamza Yusuf, Omar Suleiman, Wessam Cherkawi und viele andere phänomenale Persönlichkeiten. Es ist leider ungewöhnlich, dass mehr als eine Frau erwähnt wird. Die Dominanz muslimischer Männer im 21. Jahrhundert widerspricht der Geschichte der islamischen Wissenschaft. Herrscher und Führer in früheren islamischen Gemeinschaften berieten ihre weiblichen Gelehrten vor der Gesetzgebung, Delegation und Beförderung.

Fatima al-Samarqandi zeigt uns, dass starke und sichtbare Frauen in der Gesellschaft gebraucht werden
Fünfhundert Jahre nach dem Tod des Propheten wurde einer der größten Hanafi-Juristen geboren. Sie war die Tochter des bedeutenden Gelehrten Muhammad ibn Ahmad al-Samarqandi. Fatima al-Samarqandi wurde im 12. Jahrhundert in Samarqand geboren, wurde von ihrem Vater unterrichtet und war eine renommierte Expertin für Kalligraphie, islamisches Recht, Koran und Hadith. Fatima übertraf eine große Anzahl zeitgenössischer Gelehrter an Wissen. Als eigenständige Rechtsexpertin hatte sie Einfluss auf den Diskurs des Hanafi-Fiqh. Aufgrund ihrer elitären Haltung war sie in der Lage, Fatwas herauszugeben, die Fatawa ihres Vaters und Ehemanns zu korrigieren und sie in ihrer eleganten und anerkannten Kalligrafie zu signieren.

Zahlreiche Führer aus dem Römischen Reich und der islamischen Gesellschaft suchten ihre Hand in der Ehe, was ihr Vater entschieden ablehnte. Als Alaa' al-Din al-Kasani – eine wunderbare Schülerin ihres Vaters – Fatima einen Heiratsantrag machte, bat sie um ihre Mitgift, um Alaas berühmtes Buch Al-Badai al-Sana'i (Die wunderbarsten aller wohltuenden Dinge) zu erhalten war ein Kommentar zum Buch ihres Vaters, Tuhfat Al Fuqaha. Ihr Vater war von dem Buch beeindruckt, und so heiratete al-Kasani Fatima. Bis heute genießt sein Buch Al-Badai al-Sana'i unter den Hanafi-Gelehrten hohes Ansehen. Ihr Mann stärkte Fatima, indem er sie motivierte.

Fatima und al-Kasani wurden zu einem Power-Paar. Sie zogen nach Aleppo und lehrten in der Umayyaden-Moschee. Trotz seines profunden Wissens war sich al-Kasani Fatimas größerer intellektueller Haltung bewusst und wandte sich unzählige Male an sie, um ihre Perspektive und Anleitung zu bestimmten Angelegenheiten zu erhalten.

Ein Schüler von al-Kasani berichtete: „Manchmal stellten die Schüler al-Kasani schwierige Fragen. Er würde um Erlaubnis bitten, zu gehen und nach Hause zu gehen. Als er zurückkam, beantwortete er unsere Fragen ausführlich. Das kam ziemlich oft vor. Schließlich verstanden wir, dass Imam Kasani nach Hause ging, um Fatima die Frage zu stellen und dann mit der Antwort zurückkehrte.“
Fatima al-Samarqandi als persönliche Beraterin von Nur al-Din al-Zengi.

Während dieser Zeit war Nur al-Din al-Zengi, der berühmte Herrscher, der für seinen Widerstand gegen die christlichen Kreuzfahrer im 12. Jahrhundert bekannt war, an der Macht von Aleppo. Er ernannte Fatima und al-Kasani zu seinen persönlichen Beratern und beriet Fatima bei zahlreichen Gelegenheiten in Staatsangelegenheiten. Fatima beteiligte sich nicht nur an der religiösen Rechtsprechung, sondern war maßgeblich an gesellschaftlichen Angelegenheiten beteiligt, die unter ihrer Führung und Ermahnung liefen.

Nur al-Din umfasste eine tiefe Ehrfurcht gegenüber Fatima. Nach dem Tod ihres Vaters wollte Fatima in ihren Geburtsort Samarkand zurückkehren, aber Nur al-Din bat Fatima zu bleiben, also blieb sie in Aleppo – das beweist, wie wichtig ihre Rolle war.

Sie war eine echte Trendsetterin und bewundernswerte Frau im Laufe der Geschichte
Viele Gelehrte identifizieren Fatima als die Frau, die die Tradition einführte, Gelehrten während des heiligen Monats Ramadan Iftar und Süßigkeiten zu servieren. Jahrhunderte später findet diese Praxis in Syrien immer noch statt.

In seinem Buch „The Study of Women“ stellt der syrische Schriftsteller Muhammad Rida Kahala fest, dass Fatima al-Samarqandi verschiedene Bücher über Fiqh verfasst hat. Frauen und Männer aus zahlreichen Provinzen der islamischen Welt besuchten Aleppo nur, um bei ihr zu studieren und zu lernen.
Sie starb im Jahr 581 AH und ihr Leichnam ist in Masjid Ibrahim-Khalil, Aleppo begraben. Nach ihrem Tod besuchte Al-Kasani jeden Freitag ihr Grab, bis zu seinem Tod im Jahr 587 AH. Vor seinem Tod erfüllte er seinen Wunsch, neben ihrem Grab in Masjid Ibrahim-Khalil begraben zu werden.

Eine Gesellschaft wird wegen ihrer Ausdauer, ihres Engagements und ihrer Anwendung von Wissen verherrlicht. 

Wir verherrlichen die architektonische Größe der alten Ägypter, die medizinischen Errungenschaften der alten Griechen, die mathematische Brillanz der Inder, den Übergang zur Renaissance und das Goldene Zeitalter des Islam. Wir loben unwissentlich vorangegangene Zivilisationen für ihre intellektuelle Exzellenz. Akademische Leistungen, Führung und Ehrfurcht vor Frauen in der Gesellschaft sind nicht einzigartig in der Geschichte muslimischer Frauen. Es ist an der Zeit, dass wir uns mit Wissen stärken und erkennen, dass dies der einzige Weg ist, um als Ummah voranzukommen.


Quelle: mvslim.com; Rima Chahrouk; Titelbild: dailysabah.com

Rima Chahrouk ist Biomedizinstudentin aus Sydney, Australien. Sie begann als Kind mit dem Studium und der Erforschung der islamischen Geschichte und schreibt gerne darüber. Sie mag Geschichte, Poesie, Fotografie und Vanille-Soja-Latte.

Empfohlene LINKS:
Daily Sabah - Fatima al-Samarqandi: An influential female scholar, skilled calligrapher
WIKIPEDIA - Fatima al-Samarqandi | Bada'i' al-Sana'i'
WIKIWAND - Fatima al Samarqandi
Internet Archive - Bada'i' al-Sana'i'
IBRAHIM J. LONGOf Love and Knowledge: The Story of Fatimah al-Samarqandi
The Religion of ISLAM - Description: More short biographies of women scholars in Islam

YOUTUBE: Fatima Al Samarqandi | Waleed Basyouni | AlMaghrib Institut

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Usbekisches Ministerium fordert die Bürger auf, abgelaufene Pässe so schnell wie möglich durch ID-Karten zu ersetzen

Neuer usbekischer Ausweis; Foto: Yuz.uz
Wie das Innenministerium berichtete, haben seit dem 1. Januar 2021 bis heute etwa 2 Millionen Bürger ID-Karten anstelle der älteren Pässe erhalten.

„Aufgrund der Tatsache, dass die Gültigkeit biometrischer Pässe abläuft, empfehlen wir, sie durch Personalausweise zu ersetzen“, sagte das Ministerium in einer Erklärung.
Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß Artikel 223 des Administrative Responsibility Code das Leben ohne Pass oder Personalausweis oder mit einem ungültigen Pass mit einer Geldstrafe von 0,5 bis 3 BCA (von 150.000 bis 900.000 Sum) belegt wird.

„Deshalb fordern wir usbekische Bürger auf, abgelaufene biometrische Reisepässe umgehend durch Personalausweise zu ersetzen“, teilte das Innenministerium mit.
Es sei daran erinnert, dass biometrische (grüne) Pässe mit Ausgabedatum 2011 bis zum im Pass angegebenen Ablaufdatum gültig sind. Vor Ablauf dieser Frist müssen die Bürger ihre Pässe gegen Personalausweise umtauschen. Auch wenn der Reisepass noch nicht abgelaufen ist, kann er freiwillig durch einen Personalausweis neueren Typs ersetzt werden.

Für die Ausstellung einer Karte wird eine staatliche Abgabe in Höhe von 89 % des BCA (267.000 Sum) erhoben. Die Ausstellung des Personalausweises erfolgt innerhalb von einem Werktag nach Erhalt der entsprechenden Unterlagen. Wenn hilfebedürftige ältere und behinderte Menschen einen Ausweis beantragen, stellt der zuständige Beamte den Ausweis innerhalb von 15 Tagen an ihrem Wohnort kostenlos aus.

Neuer Personalausweis und Gültigkeit:
• Neugeborene bis zu einem Jahr – für einen Zeitraum von zwei Jahren (nach Ermessen der Eltern, Erziehungsberechtigten); 

• Kinder von einem Jahr bis 16 Jahre alt – für einen Zeitraum von 5 Jahren (nach Ermessen der Eltern, Erziehungsberechtigten)

• Personen zwischen 16 und 60 Jahren – für einen Zeitraum von 5 Jahren
• Personen über 60 Jahren – für 10 Jahre.

Quelle KUN.uz/ Foto: Yuz.uz 

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„Die Saga der ewigen Stadt“ – Samarkand

Aufführung zur Eröffnung; Foto: A_Kudryashov

Das Touristenzentrum „Die Große Seidenstraße“ wurde in Samarkand eröffnet.

In Samarkand wurde unter Beteiligung des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev und der Botschafter verschiedener Staaten das Touristenzentrum der Großen Seidenstraße (besser bekannt als Samarkand City) offiziell am 23. August eröffnet.

Der Bau des Komplexes begann im Jahr 2019. Daran war ein internationales Team aus erfahrenen Architekten und Ingenieuren beteiligt. Zusammen mit usbekischen Bauherren nahmen Spezialisten aus Ländern wie der Türkei, Großbritannien, dem Iran und Italien an den Arbeiten teil.

Das multidisziplinäre Zentrum umfasst 8 moderne Hotels, eine Kongresshalle, den Komplex der Ewigen Stadt, ein Amphitheater und viele andere Einrichtungen.

Die Gebäude des Touristenzentrums spiegeln die historischen Gemälde aus der Zeit der Großen Seidenstraße wider. So wurde bei der Gestaltung des Ensembles der „Ewigen Stadt“ die Handlung des an der Wand des antiken Afrosiab erhaltenen Freskos verwendet, das die Zeremonie des Empfangs von Botschaftern aus Korea, China, Indien und anderen Ländern durch den Herrscher des sogdischen Staates darstellt.

Komplex „Ewige Stadt“; 
Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Komplex „Ewige Stadt"; 
Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Komplex „Ewige Stadt“ (in einem der Gebäude); Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana" 

Komplex „Ewige Stadt“; Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Der usbekische Außenminister Vladimir Norov (rechts) mit Bobur Ismailov (Autor des Projekts „Ewige Stadt“); Foto von Andrey Kudryashov, Nachrichtenagentur Fergana

Der Komplex „Ewige Stadt“ hat einen alten Basar mit 40 Handwerksbetriebe in den Traditionen aller Regionen Usbekistans. In ihnen werden Handwerker vor den Besuchern Meisterkurse in Holzschnitzerei, Töpferei, Seidenpapier, Schmuck und Teppichweberei durchführen.
Auf dem Territorium des Touristenzentrums „Die Große Seidenstraße“ befindet sich ein Komplex des Kongresszentrums, in dem am 15. und 16. September das Gipfeltreffen der Länder der Shanghai Cooperation Organization (SCO) stattfand. Die Fläche des Kongresszentrums beträgt 18 Tausend Quadratmeter, es gibt dreizehn Konferenzsäle mit einer Kapazität von bis zu 3,5 Tausend Teilnehmern.

Kongresszentrum in Samarkand; Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Eines der Räumlichkeiten des Kongresszentrums, Konferenzraum für Gäste der Shanghai Cooperation Organization; Foto von Andrey Kudryashov, IA Fergana

Konferenzsaal des Kongresszentrums; Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Patrouillenboot vor dem Kongresszentrum; Foto von Andrey Kudryashov, IA Fergana

Der usbekische Staatspräsident Shavkat Mirziyoyev hob bei der Eröffnungszeremonie der Großen Seidenstraße das touristische Potenzial von Samarkand hervor und kündigte Pläne an, die Zahl der ausländischen Touristen, die in diese Stadt kommen, auf mehr als eineinhalb Millionen Menschen zu erhöhen. Generell stehen die Behörden vor der Aufgabe, die Touristenströme nach Usbekistan in den nächsten fünf Jahren von derzeit 2 Millionen auf 9 Millionen zu steigern. Es wird erwartet, dass die Zahl der im Tourismussektor beschäftigten Usbeken 500.000 übersteigen wird.

Die Eröffnungszeremonie endete mit einer grandiosen Musik- und Lichtdarbietung „Die Saga der Ewigen Stadt“, die etwa eine Stunde dauerte.

Rede von Staatspräsident Shavkat Mirziyoyev bei der Eröffnung des Touristenzentrums „Die Große Seidenstraße"; Foto des Außenministeriums Usbekistans

Auftritt bei der Eröffnung des Touristenzentrums in Samarkand; Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Auftritt bei der Eröffnung des Touristenzentrums in Samarkand; Fotos von Andrey Kudryashov, IA „Fergana"

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USBEKISTAN IN ZAHLEN 2022 - Wirtschaftliche und soziale Indikatoren

"Chusch kelibsiz!" –
Herzlich willkommen in Usbekistan!


Die freundliche Einladung an die internationale Geschäftswelt für ein Engagement in der zentralasiatischen Republik Usbekistan erstrahlt heute in einem anderen Licht. Noch bis vor wenigen Jahren entsprach sie eher einer höflichen Floskel. Ausländische Lieferanten und Investoren sind heute nicht nur in allen Branchen und Geschäftsfeldern wirklich willkommen, sondern sie erhalten von der Regierung auch viel Unterstützung bei der Anbahnung und Umsetzung ihrer Projekte im Land.

Der Grund liegt auf der Hand: Das Bild Usbekistans hat sich seit dem Amtsantritt des Staatspräsidenten Schawkat Mirsijojew im Dezember 2016 rasant gewandelt. Das Land gilt heute als Paradebeispiel für wirtschaftsfreundliche Reformen. Die einst auf Autarkie ausgerichtete Wirtschaftspolitik, die Entwicklung einer überdimensionierten und oft wenig effizienten Schwerindustrie und weitgehend konzeptlose und inkonsequente Reformprogramme sind Geschichte.

Die Regierung baute bürokratische Hürden für das Unternehmertum ab, deregulierte viele Wirtschaftssektoren und hat zahlreiche zuvor geschützte Berufe dem Wettbewerb geöffnet. In der regionalen Kooperation mit den Nachbarländern hat Usbekistan eine Kehrtwende von einer Abschottung hin zu einer Marktöffnung und Kooperation eingeleitet.

Fazit: Deutlich verbesserte unternehmerische Rahmenbedingungen machen Usbekistan als Standort für Investitionen und Handel attraktiv.


Optimismus bezüglich der weiteren Entwicklung des Landes als Wirtschaftspartner
ist zweifelsohne angesagt, übertriebene Euphorie aber fehl am Platz. Viele Probleme bei der Neuausrichtung und Umsetzung der neuen wirtschaftspolitischen Agenda sitzen tief. Lösungen brauchen Zeit. Der staatlich gelenkte und kontrollierte Liberalisierungsprozess ist noch nicht mit einer freien Marktwirtschaft im europäischen Sinne zu vergleichen.

Der Wille der Regierung zur beschleunigten Fortführung der Reformen, zur Lösung noch offener Fragen bei der Umsetzung der Reformagenda und zur forcierten Gewinnung ausländischer Kooperationspartner sprechen aber dafür, dass das Land als Wirtschaftsstandort weiter an Attraktivität gewinnen wird.

Die vorliegende Publikation erscheint bereits zum achten Mal. Anliegen der Herausgeber ist, Usbekistan mittels makro- und sozioökonomischer Daten als einen perspektivreichen Wirtschafts- und Handelspartner vorzustellen und die Aufmerksamkeit der Leserschaft auf diesen, sich öffnenden und dynamisch reformierenden Zukunftsmarkt zu richten. Das Land erwartet heute zu Recht ein größeres Engagement der deutschen Wirtschaft.

Die Herausgeber

2022_Usbek_Zahlen_1_print_14MB
13.7 mb

PDF_Download, Dateigröße ca. 14MB

KONTAKT/ LINKS:
GERMANY TRADE & INVEST (GTAI)
Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH
Ansprechpartner: Viktor Ebel/Katrin Kossorz
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
T +49(0) 228 24 993-293
F +49(0) 228 24 993-212
viktor.ebel(at)gtai.de, Katrin.kossorz(at)gtai.de
www.gtai.de

Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien (AHK-Zentralasien)
Ansprechpartner: Hovsep Voskanyan Delegierter der deutschen Wirtschaft für Zentralasien
Businesszentrum „Esentai City"
Al-Farabi Ave., 120/52 (Nurlan Kapparov Str., 402) R6, 2. Stock
050044 Almaty, Kasachstan
T +007 727 35610-61
info(at)ahk-za.kz
https://zentralasien.ahk.de

Büro der Delegation in Usbekistan:
German Industry and Commerce LLC
Ansprechpartner: Atabek Alimdjanov, Geschäftsführer
Businesszentrum Simurg (1. Etage) 88 A, Amir Temur Avenue
100084 Taschkent, Usbekistan
T +998 97 102 30 80, 102 30 60
Atabek.Alimdjanov(at)ahk-za.kz
https://zentralasien.ahk.de

Verband der Deutschen Wirtschaft in der Republik Uzbekistan (VDWU)
Ansprechpartner: Dilfusa Tadjibaeva, Geschäftsführerin,
Businesszentrum „Simurg" (1. Etage) 88 A, Amir Temur Avenue
100084 Taschkent, Usbekistan
T + 99893 182 20 54
uzbekistan(at)vdwu.uz

Deutsch-Usbekischer Wirtschaftsrat (DUWIRAT)
Ansprechpartner: Falk Porsche
Konrad-Zuse-Platz 8
81829 München
(Postfach 200161, 80001 München)
T +49(0) 89 120 89 682
info(at)duwirat.de
https://www.duwirat.de

Bundesverband mittelständische Wirtschaft Repräsentanz Taschkent (BVMW)
Ansprechpartner: Nodir Ayupov
16, Sharof Rashidov Str.
100017 Taschkent, Usbekistan
T +998 90 187 77 22
nodir.ayupov(at)bvmw.de



 








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Usbekische Behörden erklären Verfahren zur Einstellung ausländischer Arbeitskräfte

Anmeldung Ausländische Arbeitskräfte in Usbekistan; Foto: Tashkent Times
Angesichts der steigenden Zahl von Ausländern, die zum Arbeiten nach Usbekistan kommen, werden vereinfachte Anmeldungen für sie geschaffen, berichtete das Single-Portal. Berichten zufolge haben ausländische Arbeitskräfte derzeit die Möglichkeit, online über my.gov.uz oder Lisenziya AT eine Arbeitserlaubnis für das Hoheitsgebiet Usbekistans zu erhalten.

In diesem Fall füllt der Antragsteller, ein ausländische Staatsbürger, einen Fragebogen mit Informationen über sich selbst online aus. Anschliessend reicht er die beigefügten Dokumente ein und leistet eine Bearbeitungsgebühr.

Die Bearbeitung erfolgt innerhalb von 15 Tagen. Bei Antragstellung über my.gov.uz fällt eine Gebühr von 270.000 Sum (ca. 25.- EUR) an.

Quelle/Foto: Tashkent Times

Electronic services for foreign citizens
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Benefizkonzert zu Gunsten der Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termes/Usbekistan

Tatjana-Worm-Sawosskaja im 3D-Konzert; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja
Im Rahmen des Stipendienprogramms NEUSTART KULTUR KLASSIK des Deutschen Musikrates und mit Unterstützung des Generalkonsulats der Republik Usbekistan fand eine Premiere in Liechtenstein, im LandesMuseum statt.

Den zahlreichen Gästen wurde ein 3-D Klavierkonzert "Klassik für Alle. Orient trifft Okzident" präsentiert.

Die bekannte Konzertpianistin Tatjana Worm-Sawosskaja verzauberte das Publikum mit Werken von • L.v. Beethoven • F. Liszt • S. Rahmaninow und • A. Mansurowmit in einem 3-D Konzert. Sie ist die erste und die einzige Pianistin, die ihre Konzerte im dreidimensionalen Format gestaltet und damit eine neue Ära im Konzertleben anschlägt. Die Besonderheit des 3D-Konzerts - kurze spannende Geschichten über die Komponisten sowie Entstehung ihrer Kompositionen und Moderation mit dazu passenden Bildprojektionen.

Auf dem Bild v.l.n. r. sind: Prof. Dr. Rainer Vollkommer, Direktor des LandesMuseums Liechtenstein. Prinz und Prinzessin Hans Georg und Elikonida Yourievsky (Prinz Hans Georg Yourievsky ist der Urenkel des russischen Zaren Alexander II), Tatjana Worm-Sawosskaja, Ulugbek Shukurov, Konsul der Republik Usbekistan, Generalkonsulat Usbekistan Frankfurt am Main, Dilbar Gaffarova, Direktor der nicht stattlichen, gemeinnützigen Organisation YUZUK; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja

Unter den Gästen und Unterstützern Prof. Dr. Rainer Vollkommer, Direktor des LandesMuseums Liechtenstein, Prinz & Prinzessin Hans Georg & Elikonida Yourievsky, Ulugbek Shukurov, Konsul der Republik Usbekistan, Dilbar Gaffarova, Direktor der gemeinnützigen Organisation Yuzuk, Usbekistan und Zamira Akhadova, Generalkonsulat Usbekistan.

Im Rahmen des Konzerts wurde den Teilnehmer das traditionelle usbekische Gericht "Plov"  am offenen Feuer im Hof des LandesMuseums zubereitet. Allen Gästen hat es wunderbar geschmeckt!!

Das Konzert fand zu Gunsten des Wiederaufbaus des Glockenturmes der Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termes/Usbekistan, der in Wirren des Staatlichen Atheismus der UdSSR im Jahr 1927 abgerissen wurde. 

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Beitrag: G. Birkl/ Fotos: Tatjana Worm-Sawosskaja

Empfohlene LINKS:
Künstlerprofil: Tatjana Worm-Sawosskaja • Konzertpianistin

WIKIPEDIA - Liechtensteinisches Landesmuseum
Alexander Newski Kirchen | Alexander Jaroslawitsch Newski

Ein spannendes 3D-Konzert: • Klassische Musik • lebendige Geschichten • Bildkompositionen

Spendenaktion zu Gunsten des Wiederaufbaus des Glockenturms der Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termes/Usbekistan; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja

Traditioneller usbekischer Plov für die Gäste des 3D-Konzerts; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja

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Künstlerprofil: Tatjana Worm-Sawosskaja • Konzertpianistin

Tatjana Worm-Sawosskaja • Konzertpianistin; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja
„Die Musik ist die Sprache meiner Seele. Dieses kostbare Gut möchte ich an die Menschen vermitteln und dadurch ihre Herzen erreichen.“ – Tatjana Worm-Sawosskaja

Biografie
Tatjana Worm-Sawosskaja ist Vertreterin der russischen Klavierschule. Geboren in Usbekistan als dieses Land ein Teil von UdSSR war und zum großen Imperium gehörte, das die Welt mit so vielen Musikern der Extraklasse bescherte.

Ihr erstes Studium im Hauptfach Klavier begann sie im Alter von 14 Jahren an der Staatlichen Fachschule für Musik in ihrer Geburtsstadt Termes (Usbekistan, vormals UdSSR) und schloss dieses mit Diplom mit Auszeichnung (Abschluss in allen Studienfächern mit der Note 1,0) mit 18 Jahren ab.

Dem folgte ein weiteres Studium im Hauptfach Klavier am renommierten Staatlichen Konservatorium in Taschkent (Hauptstadt von Usbekistan), das sie im Alter von 23 Jahren in der Klasse bekannter Pädagogin und Pianistin Frau Natalia Lebedeva, in der pädagogischen Linie der Ururenkelin von Franz Liszt, ebenfalls mit Diplom mit Auszeichnung. Der Abschluss in allen Studienfächern wurde mit der Note 1,0 als Konzertpianistin absolviert.

Das Aufbaustudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim bei Prof. Andreas Pistorius, Prof. Michael Hauber und Ulrich Eisenlohr absolvierte sie ebenfalls sehr erfolgreich.

 Tatjana Worm-Sawosskaja ist die erste und die einzige Pianistin, die auf im 3D-Format auf diese Art und Weise ihre Konzerte gestaltet und damit eine neue Ära im Konzertleben anschlägt.

„Klassik für Alle“
„Russische Weihnachten", „Frauengeschichten“, „Polichinelle – der Weg zu Rachmaninow“, „Oh lieb so lang Du lieben kannst“, „Bernhard Simon, ein Schweizer Architekt. Sein Weg von St. Petersburg zurück in die Schweiz“, „Reise durch Europa“, „Orient trifft Okzident“, „Instrumentale Musik gestern und heute“ und viele andere drei-dimensionale Konzertreihen von Tatjana Worm-Sawosskaja laufen erfolgreich unter ihrem persönlichen Motto: „Die Musik ist die Sprache meiner Seele. Dieses kostbare Gut möchte ich an die Menschen vermitteln und dadurch ihre Herzen erreichen.“

YOUTUBE KANAL - Tatjana Worm-Sawosskaja

Konzerte im In- und Ausland, Auftritte im Rundfunk und Fernsehen, im Europarat und bei der Generalvertretung der Russischen Föderation in Straßburg, bei Generalkonsulat der Republik Usbekistan in Frankfurt am Main, namhaften deutschen Unternehmen wie: Deutsche Bank, Commerzbank, Sparkasse, Südwestmetall, Porsche, Daimler, BMW, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und bei vielen anderen großen Häusern zeichnen ihre künstlerische Laufbahn aus.

Die Presse schwärmt von ihr…
„…eine sensible Künstlerin der Extraklasse für Ohr und Auge“, „Virtuosität des Klavierspiels“, „Glanzpianistin“,„…russische Impressionen, Tatjana Worm-Sawosskaja ist nicht allein eine hervorragende Künstlerin, sondern auch eine atemberaubende Frau“

Klavierstudio von Tatjana Worm-Sawosskaja – bundesweit erste private Einrichtung für begabte Kinder und Jugendliche

Im Bereich der Förderung des jungen talentierten pianistischen Nachwuchses hat Tatjana Worm-Sawosskaja schon vor Jahren ihre Vision mit großem Erfolg umgesetzt. Dies in Schwetzingen/ Deutschland *, der berühmten Sommerresidenz des kunstsinnigen Kurfürsten Karl Theodors, der das musikalische Leben am Kurpfälzer Musenhof geprägt hat.

In dieser Stadt „der Muse“, leitet Tatjana Worm-Sawosskaja seit vielen Jahren, das von ihr gegründete „Klavierstudio für begabte Kinder und Jugendliche“. Dieses ist bundesweit die erste private Einrichtung zur Förderung der jungen pianistischen Elite, die von hervorragenden Pädagogen und Konzertpianisten nach dem Stundenplan und den Methoden der russischen Klavierschule unterrichtet wird.

Junge Pianistinnen und Pianisten wurden in den Jahren als erfolgreiche Preisträger/innen viele hundert Male bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben mit Einladungen u.a. im Royal Albert Hall in London, Carnegie Hall in New York, Roy Thomson Hall in Toronto, Beethoven-Haus in Bonn zu Konzertieren ausgezeichnet. Zahlreiche von ihnen studieren erfolgreich an Hochschulen für Musik.

Das Ziel dieser Institution ist es den Kindern und Jugendlichen eine Ausbildung im Fach Klavier zu ermöglichen, die allen internationalen Normen entspricht.

Alle Dozenten des Klavierstudios haben ein abgeschlossenes Studium sowie Aufbaustudium in ihren Hauptfächern und zeichnen sich durch eine hohe Professionalität und eine erfolgreiche pädagogische und konzertante Erfahrung aus.

Das Klavierstudio von Tatjana Worm-Sawosskaja arbeitet nach den Lehrplänen, die im Kollegium selbst erarbeitet und dem Ausbildungsplan im Klavierstudio angepasst werden, und unterrichtet nach Methoden der russischen Klavierschule.

Bausteine zum Erfolg der Klavierschule
• Die Aufnahme zum Unterricht erfolgt ab vierten Lebensjahr. Die Dauer der Gesamtausbildung im Klavierstudio liegt zwischen acht und zehn Schuljahren.
• Der Stundenplan der Schülerinnen und Schüler im Kindergartenalter besteht wöchentlich aus 2 x Klavierunterricht mit der Dauer je 30 Min.
• Der Stundenplan der Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter besteht wöchentlich aus 2 x Klavierunterricht und 1 x Unterricht im Fach "Musiktheorie/Gehörbildung" mit der Dauer je 45 Min.
• Ab der 5.Klasse wird das musikalische Wissen vertieft, durch das Pflichtfach "Musikgeschichte" ergänzt.
• Am Ende der 8. Klasse beenden die Schüler:innen ihre Ausbildung im Klavierstudio mit einem Diplom.
• Im Laufe jedes Schuljahres absolvieren Schülerinnen und Schüler zahlreiche Prüfungen, Tests, interne Vorspiele, öffentliche Konzerte und Wettbewerbe. Zusammen mit unseren Dozenten besuchen sie regelmäßig Konzerte, Opern und Museen.
• Der Klavierunterricht kann nach Wunsch in Deutsch, Englisch oder Russisch geführt werden.

Als Ergebnis dieser besonderen Ausbildung wurden Schüler:innen mehrere hundert Male als erfolgreiche Preisträger:innen bei zahlreichen internationalen, nationalen und regionalen Klavierwettbewerben mit Einladungen in der Royal Albert Hall in London, in der Carnegy Hall in New York, im Beethoven-Haus in Bonn u.a. zu spielen, ausgezeichnet. Sehr viele Teilnehmer:innen studieren bereits im Pre-College oder im Hauptstudium an Hochschulen für Musik.

• Für Erwachsene werden die Fächer Klavier, Jazz, Komposition, Theorie/Gehörbildung, Harmonielehre und Musikgeschichte angeboten. Die Aufnahme zum Unterricht erfolgt im Laufe des Schuljahres. Für Interessenten gibt es ein Bewerbungsformular für die Probezeit.

* „Man sprach damals vom kurpfälzischen Versailles mit Superlativen und nicht selten von einem ´Paradies für Tonkünstler´.“ (Friedrich Heinrich Jakobi)

* „Wenn der Kurfürst in Schwetzingen war und ihm sein vortreffliches Orchester dahin folgte, wähnte sich die Hofgesellschaft in eine Zauberinsel versetzt, wo alles klang und sang. Aus dem Badehause ertönte abends die wollüstige Musik, ja aus allen Winkeln und Hütten des kleinen Dorfs hörte man die magischen Töne seiner Virtuosen.“ (Christian Friedrich Daniel Schubart)

KONTAKT: Tatjana Worm-Sawosskaja

Website: https://www.worm-sawosskaja.de

Email: t.worm-sawosskaja(at)web.de


Mobil: 0049/ 172 750 743 9

Kontaktformular

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Premiere in Liechtenstein – „Klassik für Alle. Orient trifft Okzident“

Tatjana-Worm-Sawosskaja; Foto: Tatjana-Worm-Sawosskaja
Im Rahmen des Stipendienprogramms NEUSTART KULTUR KLASSIK des Deutschen Musikrates und mit Unterstützung des Generalkonsulats der Republik Usbekistan. 3-D Klavierkonzert mit Tatjana Worm-Sawosskaja.

Diesmal geht es um den kulturellen Austausch und gegenseitige Inspiration von Ost und West im Rahmen des Projektes „Orient trifft Okzident“, das internationale Konzertpianistin Tatjana Worm-Sawosskaja bereits im Jahr 2016 ins Leben gerufen hat.

Tatjana Worm-Sawosskaja, Stipendiatin des Deutschen Musikrates und der Richard-Wagner-Gesellschaft, spielt Klavierwerke von L. v. Beethoven, F. Liszt, S. Rachmaninow und A.Mansurow, einem bekannten usbekischen Komponisten, erzählt kurze spannende Geschichten über die Komponisten sowie Entstehung ihrer Kompositionen und unterstützt ihre Moderation mit dazu passenden Bildprojektionen.

Sie ist die erste und die einzige Pianistin, die ihre Konzerte im dreidimensionalen Format gestaltet und damit eine neue Ära im Konzertleben anschlägt.

Das Konzert ist eine wahre musikalische Reise von Westen nach Osten mit Endstation in Usbekistan, einer echten Perle inmitten der Seidenstraße und einem besonderen Land im Mittelasien mit schönen Traditionen der Gastfreundschaft und Toleranz den anderen Kulturen und Religionen gegenüber.

Das Generalkonsulat Usbekistan unterstützt dieses Projekt mit einem weiteren Highlight des Abends - einem Triller über Usbekistan und der Einladung nach dem Konzert zu einer gemeinsamen Verköstigung des traditionellen usbekischen Gerichts Plov, das am offenen Feuer während des Konzerts im Hof des Museums vorbereitet wird.

Das Ziel des Projektes „Klassik für Alle“, das Tatjana Worm-Sawosskaja seit 2017 in Deutschland und in der Schweiz aufführt, ist es durch die dreidimensionale Konzert-Gestaltung mit Klaviermusik, Moderation und Bildprojektion die klassische Musik für alle verständlich zu machen und durch den freien Eintritt und dem Sponsoring Dritter den Zugang zu einem klassischen Konzert für alle zu ermöglichen.

„Die Musik ist die Sprache meiner Seele. Dieses kostbare Gut möchte ich an die Menschen vermitteln und dadurch ihre Herzen erreichen“, lautet dabei ihr Motto.

Die Presse feiert sie als sensible Künstlerin der Extraklasse für Ohr und Auge und bezeichnet die Virtuosität ihres Klavierspielens als hochkarätig. Ihre Klavierkonzerte sind von einer tiefen Einfühlsamkeit geprägt.

Termin: Mittwoch, 19.10.2022 18:00 Uhr
Ort: LandesMuseum Liechtenstein, Vaduz, Städtle 43

Programm:
• Werke von L.v. Beethoven
• F. Liszt
• S. Rahmaninow und
• A. Mansurow

Dauer: 1 Std.
Eintritt: frei

Das Konzert ist für ganze Familie geeignet.

Nach dem Konzert gibt es eine gemeinsame Verköstigung des traditionellen usbekischen Gerichts Plov, das am offenen Feuer im Hof des Museum zubereitet wird.

Die Zuhörer/innen können durch ihre Spenden den Wiederaufbau des Glockenturmes der Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termes / Usbekistan unterstützen.

In Folge des staatlichen Atheismus in der Sowjet-Union wurde die 1910 in Termes/Usbekistan erbaute Kirche im Jahr 1927 geschlossen und der Glockenturm der Kirche abgerissen. Nach der Schließung diente die Kirche als Militär-Krankenhaus, Munition-Lager und später als Sportsaal. Seit 1991 ist die Kirche des Hl. Alexander Newskij wieder geöffnet. Leider besteht die Kirchen-Gemeinde aus zu wenigen Personen um aus eigener Kraft den Wiederaufbau des Glockenturms sowie die Restaurierungs-Arbeiten zu finanzieren.

Historische Aufnahme vor der Zerstörung des Glockenturmes: Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termez, erbaut 1905 - 1910 

Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termes ohne Glockenturm; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja

Beitrag/Fotos/Kontakt: Tatjana Worm-Sawosskaja
Email: t.worm-sawosskaja(at)web.de
Mobil: 0172/7507439

YOUTUBE: Tatjana Worm Sawosskaja - Willkommen…
Kanal: https://www.youtube.com/user/Technofreakize

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Eine weitere große deutsche Marke baut eine Zusammenarbeit mit Usbekistan auf

Textilunternehmen; Foto: TashkentTimes

Eine Delegation unter Leitung des IHK-Vorsitzenden D. Vahobov führte Gespräche mit den Führungskräften der New Yorker Group in Braunschweig.

Vor den Gesprächen, die unter Beteiligung der Botschaft unseres Landes in Deutschland organisiert wurden, präsentierten deutsche Partner detaillierte Informationen über das Unternehmen.
Die „New Yorker Group“ wurde 1971 in Deutschland gegründet. Sie hat einen Umsatz von 3 Milliarden Euro. Derzeit verfügt das Unternehmen über mehr als 1150 Verkaufsstellen in 47 Ländern der Welt, in denen mehr als 23.000 Menschen arbeiten. In den GUS-Staaten gibt es etwa 150 Verkaufsstellen der deutschen Marke. Dieses Unternehmen ist eine der am schnellsten wachsenden deutschen Bekleidungsmarken. Als Folge der großangelegten Expansionsstrategie entstehen jährlich etwa 100 neue Filialen.

Während der Gespräche besprachen die Parteien Möglichkeiten der Aufnahme unserer lokalen Unternehmen in die Produktionskette der deutschen Marke und die Organisation der Markengeschäfte des Unternehmens in Usbekistan. Vertreter der usbekischen Unternehmen des Landes, die an dem Treffen teilgenommen haben, präsentierten ihre Produkte den Experten des deutschen Unternehmens und demonstrierten ihre Produktionsfähigkeiten.

Am Ende der Verhandlungen wurde eine vorläufige Einigung über den ersten Vertrag über 2,3 Millionen Euro mit New Yorker und den Auftrag über 30 Millionen Euro erzielt, der 2023 umgesetzt werden soll. Um das Potenzial in Usbekistan im Textilbereich und die Fähigkeiten der lokalen Unternehmen kennenzulernen, wurde vereinbart, dass die New Yorker Delegation Usbekistan im Oktober-November dieses Jahres besuchen wird.

Quelle/ Foto: TashkentTimes

Empfohlene LINKS:
NewYorker

WIKIPEDIA - New Yorker (Unternehmen)clothing
Die Deutsche Wirtschaft - Top Unternehmen

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Fotografien von Sergej Prokudin-Gorskijs – Historische Aufnahmen aus Zentralasien um 1910

Buchara - Alim Khan, der letzte Emir von Buchara; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij
Viele Kulturstätten in Usbekistan überstanden die Jahrhunderte im Märchenschlaf, waren jedoch vom Zahn der Zeit vom Zerfall bedroht. Insbesondere mit der Unabhängigkeit Usbekistan erinnerte man sich der für die Weltgemeinschaft bedeutenden kulturellen Wurzeln wieder, viele Bauwerke wurden restauriert und zu neuem Leben erweckt. Heute erstrahlen die historisch bedeutsamen Bauwerke im neuen Glanz und vermitteln einen Charme aus der Blütezeit vergangener Jahrhunderte.


Der russische Farbfotografie-Pionier Sergej Prokudin-Gorskij besuchte auf seinen dokumentarischen Fotoreisen durch das Zarenreich auch die damalige Provinz Turkestan. Wie das Leben und die Architektur in Samarkand und Buchara vor über 100 Jahren war, zeigen die historischen Aufnahmen des berühmten Fotografen.

Sergej Prokudin-Gorskij, 1863 als Spross russischer Landadliger geboren, zählt zu den bedeutendsten Pionieren der Farbfotografie. Berühmtheit erlangte er vor allem durch seine dokumentarischen Bilder, die das Leben im Russischen Reich am Anfang des 20. Jahrhunderts porträtieren.

Ein besonderes Verfahren
Prokudin-Gorskij, der sich bereits als junger Erwachsener für das neue Medium der Fotografie interessierte, eröffnete 1901 sein eigenes Fotostudio in der damaligen russischen Hauptstadt St. Petersburg. Insbesondere die Farbfotografie weckte sein Interesse und so reiste er im Jahr darauf nach Berlin, um Adolf Miethe, einen der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Farbfotografie, zu treffen.

Das Dreifarben-Separationsverfahren, bei dem in kurzer Zeit hintereinander drei Fotografien jeweils mit einem roten, blauen und grünen Farbfilter erstellt und dann übereinandergelegt werden, geht auf die Erkenntnisse des schottischen Physikers James Maxwell zurück. Miethe entwickelte diese Technik weiter und stellte auch 1903 die Wechselschlittenkamera vor, mit der Prokudin-Gorskij später seine Aufnahmen machen und so dieses Verfahren zu einem Höhepunkt führen sollte.

Im Dienst der Dokumentation
Während seine erste Fotoreise noch ins Petersburger Umland führte, ermunterte der Erfolg von anschließenden Diavorträgen Prokudin-Gorskij dazu, immer weitere Reisen zu unternehmen. So fuhr er im Winter 1906/07 erstmals in die damalige Provinz Turkestan, wo er als Mitglied einer Expedition der Kaiserlich-Russischen Geografischen Gesellschaft die Sonnenfinsternis fotografieren sollte. Dieses Vorhaben scheiterte an den Wetterbedingungen. Stattdessen erstellte Prokudin-Gorskij Fotografien der berühmtesten Baudenkmäler von Samarkand und Buchara. Ein heftiges Erdbeben im Oktober 1907 zerstörte einige dieser Bauwerke, was den Fotografen vermutlich darin bestärkte, seine Arbeit in den Dienst der Dokumentation zu stellen.

Nachdem Prokudin-Gorskij und seine Arbeit in den höheren Gesellschaftskreisen des Zarenreiches Bekanntheit erlangt hatten, kam es im Mai 1909 sogar zu einem Treffen mit Zar Nikolaus II. Prokudin-Gorskij konnte den Herrscher von seiner Idee überzeugen, das gesamte Reich mit Farbfotografien zu dokumentieren. Der Fotograf erhielt kurzerhand die erforderlichen Genehmigungen und die notwendige Finanzierung.

Eine zweite Reise nach Turkestan führte Prokudin-Gorskij 1910/11 in die Hungersteppe sowie erneut nach Samarkand und Buchara. Seinem dokumentarischen Ansatz zur Folge entstanden Fotografien unterschiedlicher Motive, die sowohl Gebäude als auch Straßenszenen enthielt. Darüber hinaus entstanden Porträts von einfachen Leuten, aber auch von höhergestellten Persönlichkeiten bis hin zu Alim Khan, dem letzten Emir von Buchara.

Eine einzigartige Sammlung
Nach der Oktoberrevolution verließ Prokudin-Gorskij Russland. Über Norwegen und England zog es ihn letztendlich nach Paris, wo er 1944 starb. Seine Fotokollektion konnte er mit ins Ausland nehmen. Vier Jahre nach seinem Tod verkauften seine Söhne diese an die Library of Congress, die bis heute im Besitz der Fotografien ist.

2004 beauftragte sie die Digitalisierung der 1902 Negative, sodass heute die Sammlung online öffentlich zugänglich ist. Von hier stammen auch die folgenden Aufnahmen, mit denen Prokudin-Gorskij bis heute einzigartige Einblicke in das Zentralasien um 1910 gewährt.

Samarkand - Shohizinda; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij
USBEKISTAN-GALERIE - Samarkand - Marakanda

Samarkand - Moschee in Shohizinda; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorski

Samarkand - Registan; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij
USBEKISTAN-GALERIE - REGISTAN

Samarkand - Polizist; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij

Samarkand - Obsthändler; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij

Samarkand - Junge; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij 

Samarkand - Brotverkäufer; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij

Samarkand - Frau im Tschador; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij

Samarkand - Schaschlik-Stand; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij

Samarkand - Händler am Registan; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij

Samarkand - Jüdische Kinder mit ihrem Lehrer; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij 

 Samarkand - Zimmermann; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij

Buchara - Ark; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij
USBEKISTAN-GALERIE - Buchara ARK

Buchara - Duan-Beggi Medrese (in Labikhauz); Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij
USBEKISTAN-GALERIE - Labi HausNadir Divan Beg Chanaka

Buchara - Palast von Emir Shir-Budun in einem Landhaus; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij
USBEKISTAN-GALERIE • Sommerpalast

Buchara - Alim Khan, der letzte Emir von Buchara; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij

Buchara - Bucharischer Beamte; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij

Buchara - Innenminister Kush-Beggi; Foto: loc.gov, Prokudin-Gorskij 

Alle Bilder gehören der Library of Congress, ihre öffentliche Verbreitung unterliegt keinen Restriktionen. Der Artikel basiert auf Angaben aus Philipp Ewers Vorwort zum Buch „Russland um 1900. Fotografien von Sergej Prokudin-Gorskij, Bild und Heimat, Berlin 2016".

Quelle: Robin Roth, Redakteur für Novastan


Empfohlene LINKS:
USBEKISTAN-ONLINEMEDIATHEK | TURKESTAN

Literatur: Russland um 1900: Fotografien von Sergej Prokudin-Gorski
Herausgeber‏: ‎ Bild und Heimat Verlag; 1. Edition (19. September 2016)
Sprache: ‎ Deutsch
Gebundene Ausgabe: ‎ 160 Seiten
ISBN-13: ‎ 978-3959580489

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Uzbekistan Railways steigert Attraktivität für Zugreisende –Bonusprogramm und neue Züge

Uzbekistan Railways; Foto: KUN.uz

JSC Uzbekistan Railways hat den Start eines Treueprogramms für Bahnreisende angekündigt. Passagiere, die Tickets online kaufen, erhalten Bonuspunkte.

Cashback-Programm für lokale Touristen
Kunden erhalten jetzt Prämienpunkte, wenn sie Bahntickets online kaufen. Die entsprechende Möglichkeit wird auf der Website https://chipta.railway.uz/en/home oder in mobilen Anwendungen bereitgestellt.

Um den Bonus zu nutzen, muss man sich über das One-ID-System registrieren – dadurch kann der Benutzer sein Konto mit Passdaten verknüpfen. Anschliessend kann der Benutzer eine Route, ein Datum und eine Uhrzeit auswählen und ein Ticket auf die übliche Weise kaufen.
Der Gegenwert von 2 Prozent des Fahrpreises wird in Bonuspunkten auf das Konto überwiesen (1 Soum = 1 Punkt). Für den Kauf eines Tickets im Wert von 100.000 Sum erhält ein Fahrgast beispielsweise 2.000 Punkte.

Informationen über die gesammelten Punkte werden bei späteren Online-Ticketkäufen angezeigt. Wenn der Kunde genügend Punkte gesammelt hat, kann er damit die nächsten Fahrkarten bezahlen.

Usbekistan Railways plant den Kauf von 34 Elektrozügen, 6 Dieselzügen und 100 Personenwagen

Das JSC führt Verhandlungen über den Kauf von Rollmaterial mit Unternehmen wie Siemens, Skoda, Hyundai, Stadler und anderen.

Modernes Zugabteil; Foto: Uzbekistan Railways

Die offizielle Delegation der Uzbekistan Railways JSC nahm an der internationalen Ausstellung InnoTrans 2022 in Berlin teil, teilte das Unternehmen mit.

Die Mitglieder der Delegation führten Gespräche mit Vertretern führender Weltunternehmen wie Alstom (Frankreich), Siemens (Deutschland), SAF (Spanien), Stadler (Schweiz), Skoda (Tschechische Republik) und Hyundai (Südkorea).

Bei den Gesprächen ging es um die Anschaffung neuer elektrischer Züge und moderner Reisezugwagen. Basierend auf den Verhandlungsergebnissen ist geplant, 34 elektrische Züge, 6 Dieselzüge und mindestens 100 moderne Personenwagen zu kaufen, um einen ungehinderten Service für die Fahrgäste in der ganzen Republik zu gewährleisten.

Quelle KUN.uz

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Chinesische Schönheit in Usbekistan – das Lotustal in der Nähe von Taschkent

Nuss-Lotusblume; Foto Andrey Kudryashov / Fergana

Auf der Karte der Touristenattraktionen ist in Usbekistan ein neuer Ort aufgetaucht, die zehn Hektar große Lotusplantage in der Nähe des Dorfes Gulbahor (Bezirk Yangiyul), in der Region Taschkent.

Dreißig Kilometer südwestlich von Taschkent bilden die weiten Auen des Chirchik-Flusses und ein Netz von Bewässerungskanälen ein sumpfiges Tiefland, das von Fischteichen, Reisfeldern, Maisfeldern, Schilfdickichten und Inseln des Tugai-Waldes besetzt ist. Auf diesen malerischen, aber schwer zu kultivierenden Ländereien gelang es den Eheleuten Ye Tanyuan und He Shuli, die Mitte der 1990er Jahre aus China nach Usbekistan kamen, verschiedene Arten von unternehmerischen Aktivitäten auszuprobieren – von der Herstellung von Toilettenpapier bis zur Getreidemühle.
Im Jahr 2000 gründete das Ehepaar das diversifizierte Landwirtschaftsunternehmen Sinwan, das Milch, Fleisch, Gemüse und Reis produziert.

„Wir wollten immer, dass in einem so fruchtbaren Land eine Ecke echter chinesischer Schönheit erscheint“, sagte He Shuli, die in Gulbahor auf russische Weise Lena genannt wird, gegenüber Ferghana-Korrespondenten. So entstand die Idee, den Walnuss-Lotus in sumpfigen und unbebauten Gebieten anzubauen.

He Schuli; Foto: Andrey Kudryashov / "Fergana" 

Landwirtschaft "Sinvan"; Foto: Andrey Kudryashov /Fergana 

Zuvor gab es in Usbekistan keine einzige Lotusplantage, nur kleine Zierteiche, zum Beispiel im Taschkenter Botanischen Garten oder im Taschkenter buddhistischen Tempel Chaynsa. Obwohl diese Versuchspflanzungen deutlich zeigten, dass das lokale Klima perfekt für den Walnuss-Lotus ist. Selbst in den härtesten Wintern, die alle zehn Jahre vorkommen, friert das flachste Gewässer nie zu. In anderen Jahreszeiten herrscht sonniges Wetter, das für die Blüte von Lotusblumen und die Reifung ihrer Früchte notwendig ist.

Laut He Shuli waren die Behörden der Region Yangiyul nicht sofort von der Idee der Lotusplantagen begeistert. „Zunächst gelang es uns, einen kleinen Sumpf mit einer Fläche von nur 8 Hektar mit Lotusblumen und Seerosen zu bepflanzen.
Apropos Lotus und Seerosen. Nicht jeder weiß, dass es sich nicht um Sorten einer Blume handelt, sondern um zwei in Aussehen und Lebensbedingungen sehr ähnliche, aber völlig unabhängige Pflanzenarten, die verschiedenen Familien angehören.“, so He Shuli.

Nuss-Lotusblumen; Foto: Andrey Kudryashov /Fergana

Seerose; Foto: Andrey Kudryashov /Fergana

Nusshaltige Lotusblätter und -blumen erheben sich hoch über dem Wasser. Große weiße Blüten mit einem rosa Rand an den Rändern der Blütenblätter erreichen einen Durchmesser von 30 Zentimetern. Seerosenblüten sind eher klein, und die herzförmigen Blätter, manchmal mit nach oben gebogenen Rändern, sind mit einer Wachsschicht bedeckt und schwimmen auf dem Wasser. In Illustrationen für russische Märchen wird die Froschprinzessin auf einem Seerosenblatt sitzend dargestellt. Tatsächlich kommen Seerosen im Gegensatz zu wärmeliebenden Lotusblumen in europäischen Sümpfen bis nach Nordskandinavien vor.

In der Mitte der Lotusblüte, fast unmittelbar nachdem sie sich geöffnet hat, ist ein großer fassförmiger Stempel deutlich sichtbar, um den sich lange, fadenförmige Staubblätter winden. Lotusblumen bestäuben sich selbst ohne Beteiligung von Insekten. Der Stempel nimmt schnell an Größe zu, und wenn die Blütenblätter abfallen, hat er bereits die Größe einer veralteten Blume erreicht. Der Kasten, ähnlich dem Ausguss einer Gartengießkanne, ist mit Löchern übersät, die den reifenden Samen einen Luftzugang ermöglichen.

Nuss-Lotusblume; Foto: Andrey Kudryashov /Fergana

In der Sommersonne verdunkeln sich Lotuskisten schnell und werden zu fantastischen Nestern von Riesenwespen. Auch die darin enthaltenen Samen werden hart, dunkel und ungenießbar. Aber das bedeutet nicht, dass sie tot sind. Selbst wenn sie jahrzehntelang trocken liegen und dann in geeignete Bedingungen kommen – auf dem Grund eines schlammigen Reservoirs – beginnen sie sofort zu keimen und können in einem warmen Klima in einem Jahr eine neue Ernte geben.

 Ein überreifer Kastenlotus; Foto: Andrey Kudryashov /Fergana

Seerosen auf dem Hintergrund von Blättern und Lotuskapseln; Foto: Andrey Kudryashov /Fergana

Im Jahr 2019 hat Xinwan Farm 10 Hektar unbebautes Land entlang der Ufer eines Bewässerungskanals für eine Lotusplantage gepachtet. Ein Jahr Später, im August 2022 gibt es hier schon viele Blumen.

Die Ziele des Projekts sind nicht nur ästhetisch. In China wird der Lotus als beliebtes Gemüse verwendet. Die kalorien- und stärkereichen Wurzeln der Pflanze werden auf alle möglichen Arten verwendet – gekocht, gebraten, eingelegt, roh gegessen, zu Mehl und Butter verarbeitet. Die Blätter werden in Salaten verwendet und die Samen werden sogar zur Herstellung von Marmelade verwendet.

Unter den Bedingungen Usbekistans, wo es keinen Mangel an Nahrungsmitteln gibt, erwiesen sich die pharmakologischen Eigenschaften von Blättern und Blüten, die den Blutdruck normalisieren, straffen, Vergiftungen lindern und das Immunsystem stärken können, als nicht weniger gefragt.

He Shuli zeigte Fergana-Korrespondenten eine Probe von Gesundheitstee, für die bereits ein Zertifikat erhalten wurde. Um die Produktion zu starten, muss nur noch das Etikett ins Usbekische übersetzt werden.

Kräutertee aus Lotusblüten und Blättern; Foto: Andrey Kudryashov /Fergana

Sammlung von Lotusblumen; Foto: Andrey Kudryashov /Fergana

In naher Zukunft plant die Organisation eine touristischen Route um die Lotusfelder. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie verhinderte in dieser Saison den Bau der gesamten notwendigen Infrastruktur, was leider eine chinesische Bauernfamilie traf. Aber alles ging gut. Und die Ecke der chinesischen Schönheit in der Nähe von Taschkent blüht weiter.

Im August ist das Wetter in der Überschwemmungsebene des Chirchik-Flusses immer noch sehr heiß und erstickend. Schwere Dämpfe steigen über den schlammigen Becken auf, als wollten sie die uralte Symbolik des Lotus demonstrieren – die Reinheit des Geistes, der aus Schlamm und schlammigem Wasser aufsteigt, während er unbefleckt bleibt. Obwohl die Landschaft des umliegenden Samsara auch in der Sommerhitze sehr attraktiv ist. An den Ufern grünt Schilf, Ivan-Tee und Minze blühen, Schwärme leuchtender Libellen rauschen, Graureiher und Rohrdommeln heben von den Zweigen der Trauerweiden ab. Ein besonderes Ökosystem ist im September und Oktober gastfreundlicher. Gleichzeitig blühen immer noch Lotusblumen.

Libellen auf Pfefferminzblüten; Foto: Andrey Kudryashov /Fergana 

Eine Rohrdommel über einer Lotusplantage; Foto: Andrey Kudryashov /Fergana


Quelle: Fergana.media; Fotos Andrey Kudryashov


Empfohlene LINKS:

WIKIPEDIA - Lotusblumen | Seerosen
Lotuscrafts.euDIE BEDEUTUNG DER LOTUSBLUME
Akipress.com - Farmers from China create Lotus Lake in_Tashkent region

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Usbekistan ist Gastgeber für Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ)

Samarkand - Begrüssung der (SOZ) Teilnehmer; Foto: Nozima Tashpulatova
Usbekistan ist ein wahres Beispiel für orientalische Gastfreundschaft, ein Ort, an dem mittelalterliche Denkmäler, wertvolle Exponate und Kunstwerke des Altertums konzentriert sind. Es ist ein erstaunliches Land mit historischen Städten, die viele Geheimnisse und Legenden bewahren. Die Freundlichkeit der Menschen und die historische Umgebung lassen Touristen immer wieder hierher zurückkehren. In den 31 Jahren der Unabhängigkeit hat Usbekistan einen enormen Fortschritt gemacht. Ein neuer Staat nach demokratischen Prinzipien wurde errichtet. Usbekistan hat sich als regionale Spitzenposition in Zentralasien etabliert.

Wirtschaft, Bausektor, Bildung, Kultur, Tourismus wurden durch Reformen modernisiert. Praktisch in allen wirtschaftlichen, sozialen- und gesellschaftliche Bereiche wurden in den letzten Jahren konsequent Neuerungen durchgeführt. Rasche Durchbrüche sind heute in jedem Sektor zu beobachten. Reformen und Veränderungen sind bis in die entlegensten Dörfer und Regionen vorgedrungen; jede Region des Landes entwickelt sich kontinuierlich weiter. Nehmen wir zum Beispiel die Region Samarkand. Das BIP der Region beträgt 58,5 Billionen Sum. Samarkand wird zu Recht als das Zentrum von Bildung und Wissenschaft in Usbekistan bezeichnet, als Perle des Orients. In der antiken Stadt wird demnächst ein wichtiges politisches Ereignis stattfinden – der regelmäßige Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Dieses bedeutende Treffen wird den Namen des ewig jungen Samarkand auf der Weltbühne bekannt machen.

Samarkand bereitet sich auf das Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ); Foto: Nozima Tashpulatova

Das Gesamtvolumen der Volkswirtschaften der SOZ-Mitgliedstaaten beträgt etwa 20 Billionen US-Dollar. Das gemeinsame BIP der SOZ-Mitglieder erreicht etwa ein Viertel des weltweiten BIP. Bis 2030 kann diese Zahl weiter auf 35-40 % steigen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Rolle der SOZ auf der internationalen Bühne kontinuierlich zunimmt. Die Organisation und die beteiligten Länder haben ein großes Potenzial für weiteres Wachstum.

Die Vorbereitungen für die SOZ-Veranstaltungen in Samarkand wurden bereits vor 2-3 Jahren aktiv begonnen. Kongresszentren, große Veranstaltungsorte mit Schwerpunkt auf politische Events, Unterkunft für Gäste und viele andere wichtige Einrichtungen wurden gebaut. Ein weiteres Beispiel ist die Eröffnung des modernen internationalen Flughafens von Samarkand. Dies ist das Ergebnis einer sehr erfolgreichen Modernisierung in dieser Richtung und einer der Highlights des Jahres. Der renovierte Flughafen wurde nach dreijähriger Bauzeit in diesem Frühjahr in Betrieb genommen. Heute kann der Flughafen bis zu 1.200 Passagiere pro Stunde aufnehmen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Terminals stieg die Zahl der regelmäßigen Flüge auf 120 pro Woche, während der Flughafen Samarkand vor dem Umbau nur 47 internationale Flüge pro Woche hatte. Der neue Flughafen steigerte seine Kapazität somit um mehr als 255 Prozent!. 

Der neue internationale Flughafen in Samarkand; Foto: Nozima Tashpulatova

Samarkand - International Airport 

Wichtig ist auch die Eröffnung eines Mehrzweck-Tourismuskomplexes in der Region. Der Komplex umfasst einen historischen Park im "Resort Eternal City", es ist das größte Tourismuszentrum Zentralasiens, das entlang des Ruderkanals im Bezirk Samarkand gebaut wurde. Das Zentrum umfasst acht Hotels, eine Kongresshalle, ein Amphitheater, den historischen und ethnografischen Park "Die Ewige Stadt" und andere Einrichtungen. Der Komplex kann jährlich bis zu zwei Millionen Touristen bedienen. Bei der Eröffnungsfeier sagte der Präsident Usbekistans, Shavkat Mirziyoyev: „die Anlage ist dank des intellektuellen Potenzials und der selbstlosen Arbeit unseres Volkes entstanden, eine weitere glänzende Errungenschaft auf dem Weg zum Aufbau des neuen Usbekistans. Hier sollen die wichtigsten Treffen der SOZ-Mitglieder stattfinden.“ 

Samarkand - Eternal City - Ruderstrecke; Foto: Nozima Tashpulatova 

Samarkand - Hotel Regency; Foto: Nozima Tashpulatova 

Darüber hinaus hat die Stadt im Rahmen des Gipfels kulturelle Veranstaltungen organisiert – ein Künstlerplenum und ein internationales Skulpturensymposium mit den besten Meistern und Malern aus den SOZ-Mitgliedsländern. Die Veranstaltungen wurden vom Ministerium für Tourismus und Kulturerbe organisiert. Bis zum Ende des Gipfeltreffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, das am 15. und 16. September in der antiken Stadt Samarkand stattfindet, werden die Werke der Künstler die Parks und Gassen der Region schmücken und so ein kulturelles Milieu schaffen.
Und das ist noch nicht alles, was im Rahmen des geplanten Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit an organisatorischen Maßnahmen geplant und durchgeführt wird.

Die antike Stadt hat schon immer die Blicke von Reisenden aus aller Welt auf sich gezogen und ist auch heute noch ein beliebtes Reiseziel. Sie ist nicht nur wegen ihrer einzigartigen Architektur attraktiv, sondern auch wegen ihrer reichen Geschichte, ihrer hohen Kultur und Geistigkeit sowie ihres enormen schöpferischen Potenzials Usbekistan hat anlässlich des 31. Jahrestages seiner Unabhängigkeit einen wichtigen Meilenstein erreicht. Vor uns liegen bedeutende, internationale Foren. 

Die historische Stadt Samarkand - UNESCO Weltkulturerbe - Registan; Foto: Nozima Tashpulatova 

Insbesondere bereitet sich Samarkand darauf vor, ein Gipfeltreffen der SOZ durchzuführen, gefolgt von einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der Organisation der Turkstaaten. Auch im nächsten Jahr werden in Samarkand maßgebliche Veranstaltungen ähnlichen Umfangs stattfinden. Zweifellos wird Samarkand den ihm entsprechenden Beitrag zur Durchführung dieser Foren auf hohem Niveau leisten. Und es gibt allen Grund zu der Annahme, dass alles bestens bereit ist, internationale Gäste zu empfangen!. 

Ankündigung Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) am 15. und 16. September 22 in Samarkand; Foto: Nozima Tashpulatova

Beitrag/Fotos: Nozima Tashpulatova, O'zbekiston Milliy Axborot Agentligi


Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA: Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ)
Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), englisch Shanghai Cooperation Organisation, SCO ist eine Internationale Organisation mit Sitz in Peking (China). Sie wurde 2001 gegründet und ging aus den 1996 gegründeten Shanghai Five hervor. Ihr gehören die Volksrepublik China, Indien, Kasachstan, Kirgisistan, Pakistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan an. Die SOZ beschäftigt sich mit der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten sowie Wirtschafts- und Handelsfragen und der Stabilität in der Region. Derzeit vertritt die SOZ circa 40 % der Weltbevölkerung und stellt damit die weltweit größte Regionalorganisation dar. Seit Dezember 2004 hat die SOZ Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen. (WIKIPEDIA)

WIKIPEDIA - Samarkand
Shanghai Cooperation Organisation.org
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Politik und Zeitgeschichte; crp-infotec.de

• DAS TOURISMUSZENTRUM SILK ROAD SAMARKAND IST BEREIT FÜR SEINE ERSTEN BESUCHER
• Touristenkomplex Eternal City in Usbekistan
• Usbekistan eröffnet Mega-Tourismuszentrum
• Feel the magic of the Silk Road Samarkand

YOUTUBE: Silk Road Samarkand at Night Time

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Der 31. Jahrestag der Unabhängigkeit Usbekistans wurde mit Landsleuten in Deutschland gefeiert

UZ_Feierlichkeiten in der Hauptstadt Taschkent; Foto: DUNYO

Der größte Feiertag der unabhängigen Republik Usbekistan wird nicht nur im Land, sondern auch von usbekischen Landsleuten, die in vielen Ländern im Ausland studieren oder arbeiten, das „Neue Usbekistan" gefeiert. Eine solche Veranstaltung fand in Deutschland, u.a. in Köln, Nordrhein-Westfalen statt, berichtet der Reporter von „Dunyo“.

An der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der usbekischen Botschaft in Deutschland, dem Generalkonsulat Frankfurt und der Kulturgesellschaft „Sharqona" organisiert wurde, nahmen mehr als 150 Studenten, Professoren und junge Menschen verschiedener Hochschulen Deutschlands teil. Unterstützt und organisiert wurde die Veranstaltung von Landsleuten, die im Gastland arbeiten, Lehrerinnen, Zeitarbeiter, sowie Vertreter der lokalen Bevölkerung.

Während der Feierlichkeiten wurde die Veranstaltung durch nationale Melodien und Lieder, Unterhaltungswettbewerbe, Intelligenz- und Wissensquiz ergänzt. Usbekische Landsleute versammelten sich um den festlich gedeckten Tisch mit verschiedenen Köstlichkeiten und genossen usbekischen Pilaw zusammen mit anderen Nationalgerichten. 

Shahlo Halilova, Vorsitzende der Gesellschaft "Sharqona"

Wir haben in Köln den 31. Jahrestag der Unabhängigkeit unseres Landes gefeiert. Unsere Landsleute, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, haben zusammen mit unseren deutschen Freunden ein Beispiel gegeben, um den Feiertag in fröhlicher Stimmung zu feiern. Verschiedene Wettbewerbe, unsere Nationallieder, Theateraufführungen, Quizwettbewerbe haben die Stimmung aller unserer Teilnehmer bei unserer heutigen Veranstaltung gesteigert. Möge unser Volk friedlich und wohlhabend sein, möge unser Himmel klar sein, mögen wir die nächsten festlichen Ereignisse in einer noch höheren Stimmung feiern können!

Mirzohid Boboqulov, Logistikleiter

An der heutigen Veranstaltung nahmen nicht nur unsere Landsleute aus Usbekistan teil, sondern auch Gäste aus verschiedenen europäischen Ländern. Als intensivster Punkt der Veranstaltung wurden auf den Tischen usbekische Pilaws serviert, die im Stil verschiedener Regionen unseres Landes zubereitet wurden, und unser Urlaub, Heimatgefühl war wunderbar.
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um allen aufrichtig zum 31. Jahrestag unserer Unabhängigkeit zu gratulieren!

Stefan Büchler, Leiter Bauunternehmen „Timber Group“

Die Familie hat mehrmals Touristengruppen nach Usbekistan geschickt. Während dieser Zeit haben sich die beiden kennengelernt und sich mit der Kultur und den Usbeken verbunden.
Das Ehepaar sagte voller stolz und Freude: „Wir nehmen immer an usbekischen Kulturveranstaltungen teil. Heute feiern wir auch den Unabhängigkeitstag zusammen mit der Kooperation der usbekischen Botschaft in Berlin. Ich sah Freude in den Gesichtern aller Gäste. Ich gratuliere allen Usbeken zum Feiertag!."

Quelle/Fotos: DUNYO

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Kunsthandwerk in Usbekistan - Ausstellung der Meisterklassen TASCHKENT-SOUVENIRS

Ausstellung Kunsthandwerk

In der Hauptstadt Usbekistans fand eine Ausstellung von Volkskunsthandwerkern statt. 

Vom 19. bis 21. August fand in Taschkent eine große Ausstellungsmesse „Taschkent Souvenirs“ statt, die von der Hunarmand Association of Craftsmen und der Industrie- und Handelskammer Usbekistans mit Unterstützung von Xalq banki organisiert wurde. 

Mehr als zweihundert Meister der Volkskunst, die aus allen Regionen Usbekistans kamen, zeigten die besten Beispiele ihrer Produkte in farbenfrohen Pavillons, die im Zentrum von Taschkent, an der Kreuzung der Fußgängerstraßen Sayilgokh und Mustafa Kamol ota Turk (Kemal Atatürk). 

Drei Tage lang konnten Besucher der Ausstellung - ausländische Gäste und Einheimische - nicht nur ihre Lieblingssouvenirs aus erster Hand kaufen, sondern auch an Meisterkursen teilnehmen, versuchen, Tonkrüge mit ihren eigenen Händen herzustellen, ein traditionelle Kopfbedeckung anfertigen oder sich an der Herstellung eines hölzernen Beshik - einer traditionellen Babywiege - beteiligen. 

Die Ausstellungsmesse zeigte eine Vielzahl von Schmuck und Amuletten, nationale Kleidung aus Seide und Wolle, Hüte, Keramik, Holz und Glaswaren, handgefertigte Teppiche. 

Abends wurde die Ausstellung von Auftritten von Pop-Künstlern, Volksmusikern und Unterhaltungsprogrammen begleitet. 

Quelle: Fergana.media; Fotos: Andrej Kudrjaschow 

Plakat der Veranstaltung 

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